Ausprobiert: Vegane Bolognese (und Parmesan)

Ich bin ja immer ein großer Freund davon, neue Dinge auszuprobieren. Vor allem, was Essen angeht. Daher nehme ich immer gerne vegane und vegetarische Alternativen beim Einkaufen, wie z.B. die Nuggets, die ich vorgestellt hatte, oder probiere die veganen Alternativen beim Essen gehen.

Kurzer Exkurs: Ich habe zwar die vegane Bolognese schon vor einigen Tagen gekocht, war aber gestern tatsächlich wieder dem Fast Food verfallen. Bei McDonald’s habe ich den neuen (?) „Fresh Vegan TS“ gewählt und ich muss sagen: Der schmeckt mir richtig richtig gut! Im Vergleich zum alten Big Vegan TS ist dieser nämlich nicht trocken gebraten und auch das mit der Soße haben sie deutlich verbessert. Ist ein Versuch Wert!

Aber zurück zum Thema. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich normalerweise versuche, fleischreduziert zu essen, aber wohlgemerkt Fleisch und Fisch alles esse. Aus Nachhaltigkeitsgründen greife ich inzwischen aber immer öfter zu den vegetarischen oder veganen Optionen.

Nun habe ich beim Aldi das „The Wonder Hack“ gesehen und mich spontan dazu entschieden, dieses statt normalem Hack mitzunehmen. Im Vergleich zum „Next Level Hack“ oder wie das beim Lidl heißt, hat dieses Hack eine sehr rote, fleischähnliche Farbe im rohen Zustand.

Die Zubereitung.

Für meine Bolognese Soße habe ich das Wonder Hack scharf angebraten, Karotten- und Zwiebelwürfel mitgedünstet und dann mit Tomatenmark und Nudelwasser zu einer Soße ausgedünnt.

Ich persönlich bin einfach ein viel größerer Fan von Tomatenmark statt passierten Tomaten. Die Soße wird dann deutlich milder.

Bei der Verarbeitung des Wonder Hacks ist mir aufgefallen, dass es definitiv vieeel weniger Fett enthält als normales Fleisch. In der Regel wird Hack bei mir nämlich in einer Edelstahlpfanne angebraten (alles andere wird auf meinem Induktionsherd irgendwie nicht heiß) und wenn es fertig ist, löst sich das Fleisch. Das ist beim Wonder Hack nicht der Fall gewesen. Kurz war ich sogar verzweifelt, weil die Hälfte der Packung auf dem Boden geklebt hatte und langsam etwas viele „Röstaromen“ annahm.

Allerdings hat sich alles prima gelöst, sobald ich das Nudelwasser zugegeben hatte und verbrannt war es dann am Ende auch nicht.

Eine interessante Beobachtung ist auf jeden Fall, dass man wegen der sehr roten Farbe viel mehr davon ausgeht, dass es wie richtiges Fleisch beim Garen eher gräulich wird, ehe es dann angebraten braun ist. Die „Grau-Stufe“ gibt es bei diesem Hack nicht, was etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Meine Bolognese hat eine ordentliche Portion Parmesan drauf bekommen. Ich weiß, dann ist sie nicht mehr vegan, aber Parmesan liebe ich einfach zu sehr. Die darf einfach nicht fehlen.

Der Geschmack.

Schon beim Aufmachen der Packung kommt einem ein starker Soja-Geruch entgegen. Dieser verfliegt zwar etwas, aber bleibt definitiv bei meiner Zubereitung auch in der Soße hängen. Das wirkt natürlich dem optischen Effekt natürlich entgegen.

Geschmacklich war die Bolognese definitiv essbar. Aber wie bei fast allen Fleisch-Alternativen braucht man nicht mit der Erwartung reinzugehen, dass man das gar nicht von Fleisch unterscheiden kann.

Neben dem deutlich unterschiedlichen Geschmack ist auch die Konsistenz trotz des Anbratens nicht so knusprig wie echtes Fleisch. Teilweise merkt man selbst bei der Soße innen eine Schwamm-Konsistenz, die man vielleicht auch von Soja-Geschnetzeltem kennt.

Fazit.

Ich denke, in Soßen kann das Hack sehr gut verwendet werden. Entsprechend sollte aber die Soße stärker gewürzt sein, falls man die Illusion von Fleisch aufrecht erhalten möchte. Letztendlich ist es aber keines und ich denke, es ist auch vertretbar, den Geschmack so zu nehmen, wie er ist.

Ich persönlich werde vermutlich wieder darauf zurückgreifen, wenn auch nicht jedes Mal. Aber eine Alternative ist es auf jeden Fall.

Neu dabei: Adidas Terrex Swift R2 Mid GTX.

Meine bisherigen Wanderschuhe waren ein Spontankauf. Ich bin nie der Outdoor-Mensch gewesen (und bin ich es jetzt? Ich weiß es nicht…) und habe nie daran gedacht, dass ich Wanderschuhe brauchen könnte. Das ist ja eher was für die Frührentnergruppen. Irgendwann war ich aber dann doch im Sportladen unterwegs gewesen und habe mir ein Paar gekauft.

Das waren reduzierte Wanderschuhe von Jack Wolfskin, die ich in der Glamour Shopping Week dann am Ende für um die 60-70 Euro gekauft habe. Farbe Rot-violett. Aus der Kinderabteilung. Aber mit meiner üblichen Größe 37 kann ich das sonst auch fast immer bequem tun, Kinderschuhe gehen oft bis Größe 38.

Diese Schuhe haben bisher ihre Dienste auch mehr oder weniger gut geleistet. Nach einigen Blasen und Druckstellen sind sie langsam etwas bequemer geworden. Allerdings habe ich gemerkt, dass Wanderschuhe in Größe 37 1/2, während ich Sneaker in Größe 38 kaufe, keine gute Idee waren.

Also machte ich mich jetzt in der Vorbereitung auf den kommenden Urlaub nochmal auf die Suche nach Wanderschuhen. Ich hatte zwischdurch mal ein paar niedrige Wanderschuhe von Terrex (Adidas‘ Outdoor-Marke) gehabt, die richtig bequem waren und auch ein tolles Profil hatten. Das Problem da war aber der Fersenbereich: Ich bin bei jedem Schritt fast rausgefallen und dabei habe ich schon echt fest geschnürt. Also mussten diese leider weg.

Von der tollen Sohle, der Bequemlichkeit und dem recht sportlichen Aussehen der Terrex Schuhe überzeugt, habe ich dann die zwei Modelle Swift R3 GTX und Swift R2 GTX bestellt, jeweils in der „Mid“ Höhe und in Größe 38. Das R2 Modell in schwarz/grau, das R3 Modell in beige/weiß. Letzteres musste leider sein, da auf die schwarz/graue Version leider keinerlei Rabattcode angewendet werden konnte.

Zunächst habe ich erstmal festgestellt, dass Größe 38 immer noch zu klein ist. Der Schuh war zu passend. Da war kein bisschen Platz mehr vorne vor dem großen Zeh und ich konnte die Schmerzen beim Bergab-Laufen schon spüren. Also war schon mal beschlossen: Ich muss sie umtauschen.

Nach jeweils einer kurzen Runde in der Wohnung sowie einer optischen Begutachtung habe ich mich dann für das R2 Modell entschieden. Beide Paare haben eine gute Versteifung in der Sohle, was mir vor allem wichtig war beim neuen Paar. Beim R3 Modell sind mir aber einige wesentliche Dinge aufgefallen, die mir nicht gefallen haben:

  • Die Schnürsenkel sind flach und dünn. Das mag vielleicht fester sitzen, aber für einen so „dicken“ Schuh fühlen sie sich eher unpassend an. Das Zuziehen fand ich auch sehr unangenehm in den Händen. Das R2 Modell hat runde Schnürsenkel.
  • Die vorletzten beiden Stoff-Schlaufen (rosa beim beigen Modell), durch die die Schnürsenkel gehen, wirken durch die sichtbare Naht irgendwie provisorisch angebracht. Sicherlich halten sie gut, aber das sieht für mich leider nicht so aus.
  • Die optisch hochgezogene Sohle im Fersenbereich: Auch, wenn die obere Hälfte eigentlich nicht mehr Sohle ist, wird die Sohle dort optisch durch den weißen Bereich nach oben verlängert. Das erinnert mich einfach zu stark an diese extrem prolligen Sneaker mit viel zu dicker Sohle (wie diese hier). Überhaupt erinnert der gesamte Schnitt an einen solchen Schuh.
  • Die Farbe. Ich hatte früher mal goldene Sneakers gehabt (die Limited Edition von Missy Elliott „Respect M.E.“, natürlich auch Adidas…) und habe immer noch ein leichtes Trauma davon… Wie ich denn so rumlaufen konnte… Ich weiß es nicht. Ja, es gibt sie auch in schwarz/grau, aber ich bin einfach jemand, der nicht gerne für eine andere Farbe zahlt. Bei einem Auto würde ich auch nie etwas anderes als die kostenlose Lackierung wählen.

Am Ende des Tages wurde es nun der Terrex Swift R2 Mid GTX Schuh und ich kann es tatsächlich nicht mehr erwarten, ihn mal „auf dem Feld“ zu testen und einzulaufen. Meine Füße sind schon extrem wählerisch, was das Schuhwerk angeht und fühlen sich meistens nur in extra gepolsterten Sneakers wohl (und manchmal auch da nicht), daher bin ich echt gespannt. Werde berichten.

Review: Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse.

Vor einiger Zeit hatte ich mir schon einmal eine Heißluftfritteuse zulegt, ein einfaches Modell von eBay für ganze 35€. Allerdings war ich entweder zu dumm, das Gerät zu bedienen oder es war wirklich schlecht. Jedenfalls hatte ich es aufgegeben und mein Bruder hat irgendwann die Heißluftfritteuse „geerbt“.

Letztes Jahr hatte ich aber ständig Werbung für die Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse auf Social Media bekommen, sodass ich, als extrem werbeanfällige Person, sie direkt wieder auf die Wunschliste gesetzt habe. Zu Weihnachten bekam ich sie dann vom meinem Freund geschenkt.

Als ich die Box aufgemacht habe, dachte ich erstmal: Ohje, wohin nun damit. Das Ding hat schon eine massive Größe. Dann habe ich es aber doch geschafft durch etwas Umsortieren, eine meiner Schubladen freizuräumen. Zur Orientierung: In die 60x40x60 Schublade einer IKEA METOD Küche passt sie perfekt.

Allerdings kam es doch anders. Ich habe sie seit dem Umräumen nie wieder in die Schublade gepackt, da ich die Heißluftfritteuse tatsächlich fast täglich im Einsatz habe. In die Schublade sind nun Nähmaschine und Nähkasten (die übrigens auch sehr gut passen).

Da ich sie nun fast acht Monate im Einsatz habe, würde ich euch gerne ein wenig zu den guten und weniger guten Dingen erzählen.

Wofür ist sie gut?

Im Prinzip benutze ich die Heißluftfritteuse für alles, was sonst in den Backofen auch könnte. Das heißt: Pommes, Brötchen, Nuggets, Cordon Bleu, Chicken Wings, zum Überbacken und zum Aufwärmen. Seltener habe ich auch schon mal ein paar Apfelchips gedörrt. Wichtig: Die Produkte müssen für den Backofen geeignet sein. Alles andere wird einfach zu trocken.

Der große Vorteil von der Heißluftfritteuse ist, dass sie keine Vorheizzeit braucht. Dazu kommt, dass auch nur ein kleiner Raum auf Temperatur gebracht werden muss im Vergleich zum großen Ofen und daher auch kleinere Mengen energiesparend zubereitet werden können. Das heißt, wenn ich am Morgen ein oder zwei Brötchen aufbacken möchte, dann dauert es 10-12 Min, je nachdem, was die Brötchen wollen und nicht noch 10 Minuten Vorheizen oben drauf.

Darüber hinaus liegt das Essen in der Heißluftfritteuse näher am Heizelement und braucht oft sogar einige Minuten weniger als auf der Packung für den Backofen angegeben. Auch das schnelle Aufwärmen, z.B. von Pommes, funktioniert super.

Zwei Mehrkornbrötchen passen perfekt in einen Behälter.

Was ist besonders gut an diesem Modell?

Ich glaube, das größte Verkaufsargument sind die beiden separaten Behälter. Man kann dadurch sehr gut z.B. Fleisch und Beilage separat steuern. Durch die Aufteilung sind die Garräume auch nochmal kleiner und heizen sich schneller auf.

Die vielen unterschiedlichen Modi sind ganz nett insofern, dass man dadurch eine sehr große Temperaturspanne hat. Von 40°C im Dörr-Modus bis hin zu 240°C im Max Crisp Modus. Aber zugegebenermaßen: So viele Abstufungen braucht man nicht, genauso wenig wie am richtigen Backofen.

Was mir gefällt, ist die Qualität vom „Rost“, was einlegt wird, damit die Luft unten am Boden zirkulieren kann. Ich hatte schon befürchtet, dass es ein labbriges Teil ist, was man nicht richtig reinigen kann, ohne es zu zerstören. Stattdessen ist es ein sehr stabiles Teil mit echt anständiger Anti-Haft Beschichtung. Auch die Silikonfüße haben bisher keine Probleme gemacht.

Was nervt mich an diesem Gerät?

Zu allererst: Das Piepsen! Fast jeder Druck auf die Tastenfelder piepst, entweder mit einem Piepser oder einem Doppelpiepser. Sogar beim Ein- und Ausschalten. Es macht ja Sinn, dass man benachrichtigt wird, wenn die Zeit abgelaufen ist, aber muss jeder Tastendruck jeden in der gesamten Wohnung aufwecken?

Wo wir bei den Tasten sind: Richtige, mechanische Knöpfe wären einfach so viel besser. Die versteckten Schalter unter der Plastikfolie wirken billig, vor allem, wenn einige der Knöpfe auch einige mm verrutscht platziert sind. Überhaupt ist Plastik so eine Sache. Ja, die meisten Geräte sind aus Plastik, aber irgendwas an der Verarbeitung lässt dieses Gerät billig wirken. Irgendwie hohl an manchen Stellen.

Ein Nachteil vom Zwei-Körbe-System ist, dass die Körbe relativ klein sind. Für ein oder zwei Personen noch ideal, kann das auch zu wenig für eine größere Familie sein. Die Trennung zwischen den beiden Körben hat auch zur Folge, dass man z.B. keinen großen Kuchen oder ein großes Schnitzel rein legen kann.

Wie gut hält sich das Gerät?

Ich habe das Gerät nun wie gesagt seit acht Monaten fast täglich im Einsatz für die unterschiedlichsten Sachen. Gespült habe ich die Körbe und Einsätze ausschließlich per Hand, meistens nachdem irgendwas Fettiges drin gewesen war. Die stärksten Gebrauchsspuren habe ich euch in den nächsten Bildern mal festgehalten:

Wie schon gesagt: Das Plastik ist etwas problematisch, vor allem in Kombination mit der Hitze. Zwischen den beiden Körben steigt heißer Dampf auf, was die Stelle dazwischen irgendwie farblich verändert hat (Bild 1). An dem einen Korb ist die Abdeckung leicht verzogen, was funktionell kein Problem ist, aber optisch auffällt.

Darüber hinaus sind es die Kontaktstellen zwischen den Körben und dem Außengehäuse, was beim Einschieben immer mehr abträgt (Bild 2 und 3). Allerdings ist das an Stellen, die nicht mit dem Essen in Berührung kommen. Der Hauptraum ist immer noch makellos und auch die Anti-Haft-Beschichtung funktioniert wie neu. Lediglich beim Spülen fällt mir in letzter Zeit auf, dass der Korb unten ein paar schwarze Spuren in meinem weißen Keramik-Spülbecken hinterlässt, die aber leicht zu entfernen sind im Gegensatz zu Edelstahl-Kratzer.

Die Folie über den Tasten ist an den meist gedrückten Stellen etwas glänzend, was man aber bei einer matten Oberfläche auch vorhersehen kann, dass das passiert. Wie man schön sieht, benutze ich meisten nur die Modi „Air Fry“ und „Bake“.

Fazit.

Ich denke, wenn man dieses Gerät mit den bekannten Konkurrenzprodukten vergleicht, ist es schon (noch) etwas Besonderes mit den beiden separaten Körben. Man muss für sich entscheiden, ob man eher einen großen Korb möchte oder zwei kleine Körbe, beiden haben ihre Vor- und Nachteile. Preislich ist diese Heißluftfritteuse ähnlich wie die meisten, größeren Modelle von den beliebten Marken (aktuell ca. 180€).

Für meinen Teil bin ich immer noch voll zufrieden mit diesem Gerät. Die Abnutzung hält sich bisher im rein optischen Bereich und das Gerät funktioniert immer noch einwandfrei. Dass es sich inzwischen einen permanenten Platz auf der Arbeitsplatte verdient hat, sagt eigentlich schon alles aus.

Vegane Nuggets mit Brokkoli und Blumenkohl.

Heute mal ein anderes Thema, aber auch eins meiner Lieblingsthemen: Essen. Heute Mittag ging ich in meinen Stamm-Lidl und entdeckte diese neuen Tiefkühl-Snacks neben den veganen Nuggets, die ich schon mal probiert hatte. Da musste ich die „Cauliflower-Popcorn“ und „Brokkoli Nuggets“ einfach mal mitnehmen. Kosten tun sie 1,99€ jeweils für die 300g Packung. Ein fairer Preis, wenn man bedenkt, was für Preise sonst für vegane Alternativen aufgerufen werden.

Ich habe jeweils die Hälfte der Packung gemacht und in der Heißluftfritteuse zubereitet. Die Cauliflower-Popcorn ca. 13 Min, die Brokkoli Nuggets ca. 15 Min bei 200°C im „Air Fry“ Modus. Das Ergebnis seht ihr oben im Beitragsbild. Zu den Brokkoli Nuggets gibt es zwei kleine Soßenpackungen ähnlich wie McDonalds Soßen (leider aus Plastik) mit einem Sweet-Chili-Dip. Davon habe ich eine genommen und sie zum Auftauen neben die Heißluftfritteuse gestellt.

Und wie schmecken sie?

Die Brokkoli Nuggets haben eine schön knusprige Panade, aber die Füllung ist leider sehr matschig. Außerdem schmeckt man hier den Brokkoli im Gegensatz zu anderen Fleischersatz-Varianten (Erbsen- und Sojaprotein) schon sehr raus. Ich bin zwar eigentlich ein großer Fan von Brokkoli, aber irgendwie passt es nicht in so ein Nugget und erst recht nicht mit der Sweet-Chili-Soße. Also würde ich sagen: Essbar, aber dann lieber die anderen Nuggets mit Erbsenprotein. 3/5 Sterne von mir.

Das Cauliflower-Popcorn hat einen sehr lockeren Backteig mit einer relativ weichen Füllung. Im Gegensatz zum Brokkoli schmeckt man hier den Blumenkohl nicht sehr raus. Durch den Teig und die Konsistenz der Füllung sehen die Stückchen sehr nach Backfisch aus und könnten auch glatt als Fisch durchgehen. Interessanterweise passte hier die Sweet-Chili-Soße von den Nuggets hierzu sehr gut. Würde ich wiederkaufen! 4/5 Sterne von mir. Einen Stern gibt es Abzug dafür, dass der Teig doch recht viel Öl vom Vorfrittieren mitgebracht hat. Klar, macht ihn dadurch auch lecker, aber irgendwie sahen sie schon sehr fettig aus.

Fazit

Diese (neuen?) veganen Snack-Alternativen kann ich tatsächlich empfehlen. Vor allem sollte man sie wenigstens einmal selber probiert haben. Bei 1,99€ kann man nicht viel falsch machen. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Welches Zelt für den Urlaub?

Da wir uns für die kommende Norwegen-Reise zum allerersten Mal für das Camping entschieden haben, brauchen wir ein Zelt. Die nächste Anlaufstelle war Decathlon. Laut diversen Recherchen sind deren Zelte gar nicht mal so übel, aber letztendlich haben wir nun auch ein Zelt, das nicht das allerbilligste ist. Hoffentlich hält es die geplanten zwei Wochen aus und wir müssen nicht spontan umplanen.

Decathlon bietet wahnsinning viele Zelte an, daher haben wir mehrmals die Filiale in Baden-Baden angesteuert, da die beiden in Karlsruhe leider eher „Innenstadtgröße“ haben und nicht viel Platz haben, um alle Zelte auszustellen. Uns war da wichtig, die Zelte auch mal vorher zu erleben, bevor wir uns für eins entscheiden.

Nach laaaanger Überlegung und vielen Recherche Sessions (und Review-Videos) haben wir uns nun für das 2 Seconds 2 XL Modell entschieden, das heißt: Es ist ein Wurfzelt („2 Seconds“), für zwei Personen ausgelegt („2“) und ist das vergrößerte Modell („XL“), das nicht nur mehr Innenraum bietet (1,45m statt 1,20m Breite), sondern auch einen Vorraum, wo man z.B. Schuhe unterbringen kann.

Wieso wir uns für dieses Model entschieden haben und was wir uns sonst noch angeschaut haben, würde ich euch gerne in diesem Beitrag erklären. Vielleicht hilft es euch ja auch, wenn ihr in einer ähnlichen Situation seid.

Die Kandidaten.

Zur Debatte standen für uns die folgenden Zelte (Preise Stand Juli 2021):

Die Zelte gibt es meistens mit der Fresh & Black Ausführung oder ohne. Ebenso gibt es auch einige, normale 2-Personen-Varianten mit 1,20m Breite, aber uns war dann doch eine Mindestbreite von 1,40m wichtig. Alles drunter klingt für uns einfach zu eng für zwei Personen.

„Fresh & Black“ vs. „Normal“?

Wir haben uns bereits sehr früh dazu entschieden, dass es für uns die Fresh & Black Version sein sollte. Zwar werden es im September in Norwegen kaum wärmer als 15 Grad, aber hoffentlich hält das Zelt ja auch über diesen Urlaub hinaus und in der Regel geht man ja im wärmeren Sommer campen. Da wir nicht vor hatten, viel Zeit in diesem Zelt zu verbringen, ist es auch nicht so wichtig, dass es tagsüber auch stockdunkel ist.

Wurfzelt / Faltzelt / Trekkingzelt / Stangenzelt?

Unsere erste Wahl war eigentlich direkt das Wurfzelt. Es ist sehr schnell aufzubauen, da es einfach „wie von selbst“ aufpoppt, wie diese Sonnenblenden für im Auto, die man früher viel benutzt hatte. Nachteil bei diesen Modellen ist die sehr runde Form, wodurch die Zeltwände einem eher auf den Kopf fallen und auch das Dach meistens relativ niedrig ist (teilweise nur ca. 1m, bei Stangenzelten oft 1,15m oder mehr). Der Abbau ist auch relativ einfach, benötigt aber je nach Zeltgröße auch etwas Kraft und man hat das Gefühl, das Zelt dabei zu zerstören. Was uns am Wurfzelt stört: Das Packmaß als riesengroße, dicke „Scheibe“. Es nimmt schon viel Platz weg und ist in kleineren Autos wahrscheinlich auch problematisch, in den Kofferraum zu bekommen.

Dann haben wir drinnen im Laden das Faltzelt gesehen. Im Prinzip besteht das gesamte Gestänge des Zeltes aus zwei Regenschirmmechanismen, die einfach aufgezogen und wieder gelöst werden können. Damit sind Auf- und Abbau ähnlich einfach wie beim Wurfzelt. Vorteil gegenüber dem Wurfzelt sind die steileren Wände und das höhere Dach, wodurch der Innenraum sich größer anfühlt. Das Packmaß ist eine kompressierte Rolle. Bei Decathlon gehört diese Technik allerdings zu den neusten und ist daher nicht allzu Langzeit-erprobt.

Als Alternativen haben wir uns auch Trekkingzelte und Stangenzelte angeschaut. Trekkingzelte sind besonders leicht, was wir eventuell auch mal zu einer mehrtägigen Wanderung mitnehmen könnten. Ob wir das aber jemals tun, die ist andere Frage. Für einen schnelleren Aufbau sind Innen- und Außenzelt schon miteinander verbunden, sodass für uns der Aufbau auch etwas leichter aussieht als beim klassischen Stangenzelt. Das klassische Stangenzelt ist im Prinzip wie jedes andere Zelt… Innenzelt, Außenzelt und Gestänge, das man zusammensteckt. Beide Varianten haben ein quader- bzw. rollenförmiges Packmaß.

Letztendlich war es für uns eine Entscheidung zwischen Wurf- und Faltzelt, da der Aufbau mit Stangen uns doch eher umständlich erschien. Gerade das Argument, dass man das Zelt ggf. bei Regen auch schnell und trocken aufstellen wollen würde, hat gegen die Stangenzelt-Variante gesprochen. Die Trekkingzelte könnten wahrscheinlich trocken bleiben durch den vereinfachten Aufbau, aber der Preis war uns doch zu teuer. Außerdem hätten wir noch einige Kilometer nach Frankreich hinein nach Haguenau fahren müssen, um überhaupt an so ein Trekkingzelt zu kommen.

Wie groß darf es sein?

Grundsätzlich haben wir festgestellt, dass die 2-Personen-Zelte meistens ca. 1,20m breit sind, die 3-Personen ca. 1,80m breit und die größeren Versionen („XL“) ca. 1,40m bzw. 2,10m. Die Längen der Schlafkabinen sind nahezu alle identisch bei ca. 2,10m.

Unter diesen Maßen haben wir die 1,40-1,80m breiten Schlafkabinen als die passenden auserkoren, da sie kein übermäßig riesiges Zelt verursachen, aber trotzdem benutzbar bleiben. Auch, wenn viele sagen, dass die 1,40m (oder 1,45m) nicht für zwei Personen ausreichen: Unsere Liegetests waren doch positiv! Daher lohnt es sich da auf jeden Fall, mal die Zelte in echt und aufgebaut zu sehen! Natürlich passt neben den Schlafplätzen dann nicht mehr viel Gepäck rein bei 1,40m, aber davon muss bei uns auch nicht allzu viel mit in das Zelt, da wir mit dem Auto reisen und das Meiste auch dort verbleiben kann.

Mit dieser Einschränkung haben wir nun weiterhin die Auswahl zwischen drei Zelten: Die beiden Wurfzelte für 2 Personen in XL (1,45m breit), das 2 Personen Faltzelt (1,45cm breit) und das 3 Personen Wurfzelt (1,80m breit). Man muss dazu auch anmerken, dass das Faltzelt zwar gleich breit ist wie das Wurfzelt, aber dafür nur winzige Apsiden an den Seiten hat statt des Vorzelts, wo natürlich deutlich mehr reinpasst.

Die Unterscheidung in der inneren Auswahl.

Die oben genannten, drei Zelte sind trotz der „inneren Auswahl“ doch sehr unterschiedlich. Daher sind wir nochmal nach Baden-Baden gefahren, um die Zelte auch wirklich nochmal im Detail anzuschauen.

  • Wie fühlt sich das Liegen an, gibt es da Unterschiede?
  • Wie ist die Lüftung dieser Zelte?
  • Wie ist die Innenausstattung? Taschen? Leinen?

Das Faltzelt 2 Seconds Easy 2: Das Faltzelt ist als Erstes ausgeschieden, da der Innenraum trotz der gleichen Maße wie das 2XL (1,45 x 2,10m) sich kleiner angefühlt hatte, trotz der senkrechteren Wände. Darüber hinaus hat das Faltzelt nur die kleinen Apsiden, die maximal für jeweils ein Paar Schuhe reichen. Eine Bodenplane haben diese auch nicht. Das größte Manko war aber die einzige, steuerbare Belüftungsmöglichkeit: Indem man beide, gegenüber liegenden Türen des Außenzelts öffnet und die Innentüren geschlossen lässt (da ist ein Mückennetz drin). Das ist aber absolut nicht wetterfest dann. Sprich: Keine extra Lüftung möglich, wenn es regnet.

Das Wurfzelt 2 Seconds 3: Das normale 3-Personen-Zelt der Wurfzelte hat uns online am besten gefallen. Denn es ist nicht nur mit 1,80m der breiteste Kandidat, sondern hat auch viele Öffnungen zur Belüftung. Neben den Seitenfenstern, die einigermaßen regengeschützt sind durch das Aufspannen von Segeln im Außenzelt, gibt es hinten noch ein großes „Fenster“ mit Netzeinsatz. In der Werbung wird es so beworben, dass man einfach von innen das Außenzelt hinten hochziehen und herablassen kann. Schuhe könnte man in den 15cm breiten Zwischenraum zwischen Innen- und Außenzelt am Eingang auch abstellen, wenn auch nur knapp.

Was dieses Zelt allerdings aus dem Rennen geworfen hatte, waren zwei Faktoren: Erstens, das rückseitige Hochziehen des Außenzeltes ist nur möglich, wenn man hinten das Außenzelt von zwei Heringen befreit. Die Schlaufen sind zwar extra aus einem elastischen Material, sodass man vermutlich das machen kann, ohne die Heringe aus dem Boden zu ziehen, aber praktisch ist dieser „Umbau“ nicht. Daher ist die Verwendung dieses Fensters durchaus schwierig – oder, wir haben irgendwas übersehen. Das zweite Problem sind die Seitenfenster. Das ist zwar nett, dass diese durch aufgespannte Segeln vor Regen geschützt sind, aber die Fenster kann man nur öffnen oder schließen. Da gibt es keine Möglichkeit, an den Stellen auch noch ein Mückennetz zu haben. Dadurch könnten, gerade in dieser Bodennähe, doch Einiges in den Innenraum kommen, was man nicht dort haben möchte.

Das Wurfzelt 2 Seconds 2 XL: Der letzte Kandidat in der Runde war dann das Kompromiss-Zelt. Wir hatten festgestellt, dass man schlichtweg nicht alles haben kann. Das 2 XL hat zwar auch nur 1,45m Breite, wirkte aber ausreichend groß auf uns. Durch die „XL“-Version hat das Zelt auch ein geräumiges Vorzelt (teils mit Bodenplane), wo man definitiv mehr als nur Schuhe unterbringen kann und dort auch im Trockenen zum Beispiel sich die Schuhe anziehen kann. Die Seitenfenster hat dieses Zelt ebenfalls, ähnlich wie das 3 (ohne XL), aber mit dem Unterschied, dass hier zwei Reißverschlüsse sind. Dann ist es nicht nur offen/zu, sondern offen/mit Netz/zu. Dafür verzichtet man auf das gesamte „Fenster“ auf der Rückseite, wieso auch immer dieses bei den XL-Modellen nicht existiert.

Fazit.

Am Ende des Tages haben wir uns nun das Decathlon 2 Seconds Fresh & Black 2 XL Wurfzelt gekauft. Was uns besonders gefällt, sind der Aufbau des Zeltes, die Lüftungsklappen und die Tatsache, dass es ein Vorzelt gibt. Abstriche mussten wir vor allem bei der Breite des Zeltes machen (so 15cm mehr wären schon gut) sowie beim Packmaß. Diese riesige Scheibe könnte bei der Reise schon Probleme beim Verstauen machen ist dadurch auch definitiv nicht Trekking-fähig, obwohl es mit 4,3kg eigentlich nur wenig schwerer ist als das Trekking-Zelt. Nichtsdestotrotz haben wir das Zelt nun gekauft und werden es nun mal ausprobieren. Wie das klappt, werden wir berichten.

Gesucht: Weiter Winkel in bezahlbar.

Gerade bei dem Thema Reisen stelle ich mir fast vor jedem Urlaub erst einmal die Frage: Nehme ich wirklich eine Spiegelreflexkamera mit oder reicht auch das Handy? Schließlich macht Letzteres ja auch super Fotos, obwohl ich nicht das aktuellste Modell habe. Außerdem hat man den Vorteil, direkt Bilder an Zuhause oder in die Sozialen Medien schicken zu können.

Aber nach jedem Urlaub merke ich: Die DSLR Fotos sind doch viel besser. Und nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal ein Fotobuch erstellt habe mit Fotos auf A4 oder A3 Größe gezogen, weiß ich auch, dass die wenigen Millionen Pixel mehr das Mehrgewicht der Kamera auch für einen 0-8-15-Touri es Wert sind.

Vor allem beim Reisen bin ich da ein extremer „Weitwinkelfetischist“. Je weiter, desto cooler wirken Fotos, finde ich. Das habe ich aber auch erst gemerkt, nachdem ich mir ein Weitwinkelobjektiv gekauft hatte, das eigentlich für bessere Selfies aus Armlängen-Distanz vorgesehen war. Da bin ich nämlich panisch vor einem der letzten Urlaube zum Saturn gefahren, weil der Media Markt in town das Objektiv nicht mehr hatte. Ganze 279€ hatte ich für das Einsteiger-Objektiv 10-18mm F4.5-5.6 berappelt (oben im Beitragbild zu sehen), das man gebraucht locker für 100€ weniger bekommen hätte.

Aber genau auf das, was hinter der Brennweite stand, habe ich einfach mal außen vor gelassen und mich auf den Preis fixiert. Klar, günstig ist immer besser für einen Spontankauf.

Inzwischen muss ich aber sagen, dass gerade mit der F1.8 Blende der 50mm Festbrennweite verglichen, meine Zufriedenheit immer mehr absinkt. Ich nehme eigentlich immer nur ein Objektiv mit in den Urlaub und das ist der Weitwinkel-Zoom. Aber dieser ist schlichtweg schlecht, sobald es weniger hell ist als bei bestem Sonnenschein.

Kandidaten für den nächsten Kauf und für den kommenden Urlaub sind: Canon 10-22mm F3.5-4.5 oder Tamron 10-24mm F3.5-4.5. Neu kosten diese 540€ bzw. 440€ beim bekannten, roten Elektrofachmarkt. Schon viel, gerade, weil die DSLR im Alltag eigentlich meistens verstaubt. (Keine Sorge, die Kameratasche verstaubt, nicht die Kamera)

Hach ja. Schwierige Entscheidung. Wahrscheinlich bin ich am Ende doch zu geizig, nochmal ein weiteres Objektiv zu kaufen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Wir planen den Urlaub 2021.

2020 war ein schwieriges Jahr für Urlaub. 2021 wurde nicht besser. Aber so langsam tastet man sich vorsichtig doch wieder an das Thema Sommerurlaub. Irgendwann will man ja auch mal raus aus der Alltagsroutine.

Reisezeitraum. Auch, wenn sich die meisten demnächst in den Sommerurlaub verabschieden, da die Sommerferien heute in Baden-Württemberg angefangen haben, ist unser Zeitraum erst Mitte September. Für August war mein Kalender einfach zu voll. Eingeplant sind zwei Wochen, also mit den Wochenenden drum herum 16 Tage mit ein bis zwei Tagen Spielraum.

Reiseziel. Da die Planbarkeit immer noch ausgesprochen schlecht ist und die Situation sich jederzeit ändern kann, haben wir uns schnell entschieden, dass es eine Autoreise werden wird. Auch, wenn meine aktuell präferierten Ziele eher New York City or Seoul sind, die Einreisebeschränkungen lassen es nicht zu. Europa dagegen ist relativ offen, wenn man vollständig geimpft sind. Darüber hinaus stellt diese Option auch die günstigste Alternative da.

Unterkünfte. Idealerweise einigermaßen bezahlbare Hotels mit guter Bewertung und eigenem Badezimmer. Und Parkplatz. Wenn es eins gibt, was ich nicht ausstehen kann, ist die Parkplatzsuche.

Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir dieses Jahr vielleicht eine Skandinavien-Reise machen könnten. Gerade Norwegen steht schon lange auf meiner To-Do-Liste und außerdem ist es dort auch nicht so warm. Perfekt für mich als Wintermensch.

Die erste Route.

Wir fahren hoch bis Rostock, dann mit der Fähre nach Gedser, über Kopenhagen nach Stockholm und Göteborg und dann über Oslo an die Westküste Südnorwegens. Am Ende dann einmal längs durch Dänemark und Deutschland wieder zurück. Fahrtzeit ca. 66 Stunden, knapp 5.000 km. Diese Route haben wir allerdings dann verworfen, weil einfach viel zu wenig Zeit für das landschaftlich schönste Land Norwegen bleibt und die Route sehr viel Großstadt enthielt.

Die zweite Route.

Großstädte, gerade in Skandinavien, scheinen ganz stark etwas gegen Autos zu haben. Ist ja an sich fortschrittlich, aber das macht die Hotelsuche extrem schwer. Auch nahegelegene Parkhäuser und das Parken an der Straße sind nicht nur teuer, sondern haben auch nur kleine Parkplätze. Daher haben wir uns zunächst dazu entschieden, Stockholm aus der Route zu entfernen, da es doch nochmal einen größeren Umweg verursacht. Am Ende sparen wir dadurch aber immer noch nicht ausreichend Zeit, um wirklich länger als einen Tag an einem Ort zu bleiben.

Die dritte (und aktuelle) Route.

Schweren Herzens haben wir uns nun dazu entschieden, tatsächlich alle Großstädte großzügig aus der Route zu kicken. Diese kommen wohl irgendwann mal später. Immerhin liegt Kopenhagen ja auf dem Weg, sollten wir uns irgendwann Richtung Stockholm (und vielleicht auch Finnland?) bewegen. Also werden wir versuchen, möglichst wenig Zeit auf der Fahrt gen Norden zu verbringen. So können wir in Ruhe in Norwegen die zahlreichen Orte auch genießen, statt permanent im Auto zu sitzen und von A nach B zu hetzen.

Wo schlafen?

Wir stellen eigentlich keine hohen Ansprüche an Unterkünfte, solange es einigermaßen ordentlich ist und man dort einigermaßen schlafen kann. Konkret heißt das: Auf Booking eine Bewertung von 8+ und das Ganze dann nach dem niedrigsten Preis sortieren. Fast nie sind wir in Unterkünften, die Sterne tragen und sind auch schon hin und wieder mal in fragwürdigen „Hotels“ untergekommen. Hotel Cecil hatten wir aber glücklicherweise noch nie dabei.

Dieses Mal gestaltet sich das Ganze doch etwas schwieriger in Norwegen. Erstens gibt es wirklich wenige Hotels und auch nicht so viele AirBnBs. Vielleicht bin ich auch einfach nur untalentiert. Natürlich ist es, wie alles in Norwegen, nicht ganz günstig. Wohnwagen kommt nicht in Frage, da wir so etwas nicht besitzen und auch eine Miete extrem teuer wird, im Gegensatz zum Auto, das schon da ist. Also haben wir uns tatsächlich für das Camping entschieden, was äußerst ungewöhnlich für mich ist. Ich war im Leben noch nie in einem Camping-Urlaub und habe genau zwei Nächte in einem Zelt verbracht. Aber genau das wird nun das Abenteuer: Welches Zelt? Welches Equipment? Worauf muss man so achten?

Das alles ist für mich, neben der Tatsache, dass ich zum allerersten Mal in irgendein skandinavisches Land reise, einfach neu und erfordert wahnsinnig viel Recherche und Planungsarbeit. Denn ich bin jemand, der nur ungerne Dinge dem Zufall überlasst.

Während meiner bisherigen Recherche bin ich auch so viele tolle Blogs und Videos von anderen Reisenden gestoßen, wo ich mir fleißig meine Notizen gemacht habe. Deswegen würde ich euch gerne mit auf die Reise nehmen, von der Planung bis zum Fazit. Das Ziel ist nur der Anfang.

(P.S.: Das Beitragsbild ist natürlich nicht Norwegen! Es zeigt den Königssee und stammt aus unserem letzten Urlaub im September 2020)

Relaunch.

Fast vier Jahre ist es her, seit ich den letzten Beitrag auf diesem Blog geschrieben habe. Vier Jahre, in denen wahnsinnig viel passiert ist. Hier mal ein kurzer Recap.

2017 hatte ich meinen ersten, richtigen Job angefangen nach dem Studium. Naja, was heißt „richtiger Job“. Es war eine Doktorandenstelle, also irgendwie immer noch halb Studentin. Nach meinem letzten Beitrag im September 2017 war ich noch im Urlaub in 2017 – Israel, ein wunderschönes Land. Aber dazu vielleicht später mal mehr.

2018 ging die Welt einfach weiter. Ein weiterer, schöner Urlaub auf Sizilien, per Roadtrip die Insel fast umrundet. Gut, ist ja auch keine super große Insel. Fotobeweise kann ich irgendwann auch mal nachliefern. Ende 2018 bin ich dann in meine aktuelle Wohnung umgezogen. Etwas näher zur Arbeit und 2,5 mal so groß wie meine vorherige. Von einem Zimmer zu drei Zimmern. Heißt: Jeden zweiten Tag beim schwedischen Möbelhaus gewesen und soooo viel Kram angeschleppt, sodass die knapp 100 Quadratmeter nun auch voll sind. Viel zu voll, aus der heutigen Sicht.

2019 waren Tiefs und Hochs so nah beieinander wie bisher fast nie in meinem Leben. Anfang 2019 war eine große Umstrukturierung bei meinem Arbeitgeber. Mein Team war weg, ich saß wortwörtlich alleine auf dem gesamten Flur. Ich wusste, irgendwas musste sich ändern. Es hat wundersamer Weise alles gut geklappt und ich bin zu einem Vollzeitjob gewechselt, die Promotion muss nun halt in der Freizeit geschafft werden, irgendwann. 2019 waren wir auf Korfu im Urlaub, weil Ryanair saubillige Tickets angeboten hatte. So spontan landet man in Griechenland.

2020 fing auch noch gut an. Im Februar und März haben wir noch die Westküsten-Großstädte der USA und Kanadas abgeklappert: Seattle, Vancouver, San Francisco und per Highway 1 runter nach LA. Doch 10 Tage nach der Rückreise kam auch schon der erste Lockdown. Auch, wenn der Sommer 2020 doch relativ normale Züge wieder angenommen hatte, hat man heute nun rückblickend doch das Gefühl, dass sich seit März 2020 die Welt in einer Routine-Schleife gefangen hatte: Bett – Arbeitszimmer – Küche – Arbeitszimmer – Küche – Bett.

Nun sind wir bei Ende Juli 2021 angekommen, so langsam ist gefühlt jeder fertig geimpft, aber die Welt scheint immer noch am Untergang zu sein. Planbar ist nichts und trotzdem planen alle, vor allem Urlaub.

Genau in diesem Schritt sind wir gerade auch. Ich habe das Gefühl, in diesem Prozess so viel zu lernen und möchte ich das auch für andere einmal im Internet festhalten. Oder für mich selbst, wenn ich in 10 Jahren die gleiche Reise nochmal starten möchte. Und deswegen: Relaunch.

Review: iPhone Metallic Dekorfolie

Ein wunderschönen Tag euch allen! Hier bin ich wieder mit dem nächste iPhone Zubehör Review, da ich, wie ihr vielleicht schon wisst, letztens einen riesen eBay Einkauf getätigt habe voller Cases, Folien etc.

Diesmal habe ich die angekommene Folie auch tatsächlich angebracht und will hier mal meine Gedanken dazu loswerden. Der Artikel, um den es diesmal geht, ist der folgende:

Luxury Film Wrap Decal Skin

  • Gekauft bei eBay (Link)
  • Preis inkl. Versand: 1,00€ (unschlagbar!)
  • Modell: „Rose Red“ für iPhone 6/6s

1_ - 1

Versand

Der Versand war relativ schnell, 11 Kalendertage nach dem Kauf war die Folie bereits da, obwohl sie aus China geliefert wurde. Daher top! Der Versand war nicht sonderlich verpackt, sodass die Folie leicht gebogen war, was aber kein Problem dargestellt hat.

Versand: 5/5

Qualität

Das Material ist nicht einfach eine dünne Folie, sondern hat sogar eine sichtbare Dicke. Deswegen fühlt sich die Folie auch supergut an am iPhone und man hat das Gefühl, dass das Handy sogar einigermaßen geschützt wird. Die Aussparungen passen einigermaßen, aber nicht 100%. Man muss schon etwas hin und her justieren, bis alle wichtigen Sachen komplett freigelegt sind. Dennoch ist es nicht überall gleichmäßig, was aber nicht sehr stört.

Für die runden Ecken soll man mit einem Haartrockner arbeiten, damit die heiße Luft die Folie etwas weicher macht und umformt. Leider hat das nur minder gut funktioniert. Stattdessen wurde das Handy viel zu warm. Vielleicht hätte man die Folie vor dem Anbringen auch schon warm machen können/sollen? Wenigstens ist es sehr leicht, die Folie blasenfrei anzubringen.

Material: 5/5
Passgenauigkeit: 4/5
Handhabung: 3/5

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit der Folie ist im Prinzip sehr gut, da der Kleber gut hält und das Material auch widerstandsfähig ist. Allerdings ist bei allen iPhone Modellen ab iPhone 6 das Problem, dass die Ecken in mehrere Dimensionen abgerundet sind und somit die Folie eben eingeschnitten sein muss, damit sie einigermaßen um die Ecken kommt. Das hat auch zur Folge, dass um die Ecken die Folie eben fein aufgeteilt ist und auch noch gebogen, was dem Kleber entgegenwirkt. Daher haben sich die Ecken bei mir bereits nach wenigen Tagen gelöst. Jetzt, nach ca. 2 Wochen, sind teilweise an den Ecken die „Laschen“ bereits abgebrochen, nachdem sie sich in Strickjacken etc. verfangen haben.

Die Rückseite (der „große“ Teil) hält aber super und zeigt auch keine Abnutzungen.

Haltbarkeit: 2/5

Fazit

Ich würde die Folie jedem empfehlen, der mal eine andere Handyfarbe testen möchte. Allerdings ist die Folie keine permanente Lösung, vor allem nicht bei den iPhone Modellen mit komplett runden Ecken. Ich hatte mal eine ähnliche Folie für mein iPhone 4 damals gehabt und das war super. Daher kann ich aus Erfahrung sagen, dass viele der genannten Schwachpunkten an der Bauform liegen.

 

 

Rabazzi-Punkte! Wiedergefunden und eingelöst.

Als ich letztens mal wieder zu Hause bei meinen Eltern war, habe ich – wie so oft – wieder meine alten Sachen durchgeguckt und aufgeräumt. Unter anderem habe ich damals einige der sogenannten „Rabazzi“-Punkten von der Schreibwarenmarke ONLINE gefunden. Es stand da, dass man die Punkte ab 10 Punkten einlösen kann, indem man sie einschickt, also dachte ich mir „why not?“ und schickte sie ein.

Vor einigen Tagen habe ich dann ein Paket von der Post abgeholt. Da ich eine Bestellung von Amazon erwartet hatte, war ich doch sehr erstaunt, weil das Paket ganz schön leicht war. Zu Hause habe ich dann erst beim Öffnen festgestellt, dass ich tatsächlich meine Prämie von ONLINE bekommen habe. Wow, vielen Dank! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man > 10 Jahre alte Treuepunkte noch einlösen kann ;D Was drin war, seht ihr hier:

Den großen Ordner nehme ich gerne, da ich vor habe, endlich mal wieder kreativ zu werden und da kommt er wirklich passend, um „Kunstwerke“ aufzubewahren. Die Schlüsselschlaufe befindet auch bereits in Benutzung an meinem Schlüsselbund und ist wirklich klasse. Die Tintenpatronen sind Lamy-kompatibel und deswegen auf jeden Fall brauchbar, jetzt wo ich wieder einen wunderschönen roségoldenen Lamy Lx Füller habe. Von den Sachen kann ich tatsächlich nur das Hausaufgabenheft nicht gebrauchen, da ich nicht mehr zur Schule gehe. Das Motiv finde ich dennoch superschön und ich werde es wohl verschenken und jemandem eine Freude damit machen (: