Hilfreiches

Wie macht man gute Produktfotos ? – Teil 5: Schmuck fotografieren

Auf zum nächsten Teil der Blogserie! Heute geht es um das Fotografieren von Schmuck. Für einen Überblick aller Teile dieser Blogserie, hier nochmal die Auflistung:

Damit sind wir nun offiziell in der zweiten Hälfte der Blogserie angekommen!

Schmuck ist ein relativ leichtes Thema, auch, wenn es sehr viele unterschiedliche Arten von Schmuck gibt. Der gleiche Nenner ist jedoch in fast allen Fällen: Bei Schmuck handelt es sich um relativ kleine Objekte, bei dem man je nach Foto dem Objekt nicht unbedingt ansieht, wie groß es in der Realität aussieht.

Bezug zu einem Maß

Als Folge sollte man Schmuck auf wenigstens einem Foto einem relativ sicheren Maß gegenüberstellen. Das kann zum Beispiel sein:

  • Eine Münze (z.B. für sehr kleine Dinge wie Ohrringe)
  • Ein Maßband (das Foto so schießen, dass man die Zahlen und Striche auf dem Maßband auch noch lesen kann!)
  • Tragebild
  • Abmessen und Länge angeben

Die Messlösungen (Maßband und Abmessung) scheinen zunächst die naheliegenden Lösungen zu sein, allerdings muss man dabei bedenken, dass einerseits die Messung selbst das Ergebnis durch Ungenauigkeiten verfälschen kann, gerade bei kleinen oder formbaren Dingen wie einer Kette. Außerdem sagt eine reine Zentimeter-Angabe den wenigsten Leuten sofort etwas, können sich etwas darunter vorstellen.

Ich präferiere hier eher das Tragebild, auch, wenn ich sonst keine Tragebilder mache. Gerade bei Ketten finde ich es besonders schwierig, die Grüße einzuschätzen. Im Folgenden ein Beispiel von einer Kette.

Da das Foto-Set bereits älter sein, bin ich mir da völlig bewusst, dass es nur zwei Bilder sind und auch nicht besonders gute. Allerdings liegt hier der Fokus auf dem „Selfie“, wo die Länge der Kette zur Geltung kommt.

Ordentlich hinlegen

Ein Faktor, der ebenfalls häufig bei Ketten eine Rolle spielt, ist, wie die Kette liegt. In den meisten Fällen werdet ihr Schmuck auf einer ebenen Fläche fotografieren wie z.B. einem Tisch. Dann ist es wichtig, dass die Kette auch ordentlich hingelegt wird und nicht als einen „Haufen“ dargestellt wird.

Dieser kleine Schritt macht Ketten wesentlich ansehnlicher und man kann dann auch unterscheiden, was Kette ist, was Anhänger und wie die Kette aufgebaut ist (z.B. bei mehrlagigen Ketten). Im Folgenden ein (ziemlich überlichtetes, sorry!) Foto einer Statementkette, die durch das ordentliche Formen des Kettenteils direkt auf dem ersten Blick die Kette als Ganzes erfassbar macht.

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Das waren auch schon die wichtigsten zwei Punkte, die ich zu Schmuck loslassen wollte! Im nächsten Teil geht es dann um Taschen, stay tuned!

Zum nächsten Teil: Taschen fotografieren »

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