Wir planen den Urlaub 2021.

2020 war ein schwieriges Jahr für Urlaub. 2021 wurde nicht besser. Aber so langsam tastet man sich vorsichtig doch wieder an das Thema Sommerurlaub. Irgendwann will man ja auch mal raus aus der Alltagsroutine.

Reisezeitraum. Auch, wenn sich die meisten demnächst in den Sommerurlaub verabschieden, da die Sommerferien heute in Baden-Württemberg angefangen haben, ist unser Zeitraum erst Mitte September. Für August war mein Kalender einfach zu voll. Eingeplant sind zwei Wochen, also mit den Wochenenden drum herum 16 Tage mit ein bis zwei Tagen Spielraum.

Reiseziel. Da die Planbarkeit immer noch ausgesprochen schlecht ist und die Situation sich jederzeit ändern kann, haben wir uns schnell entschieden, dass es eine Autoreise werden wird. Auch, wenn meine aktuell präferierten Ziele eher New York City or Seoul sind, die Einreisebeschränkungen lassen es nicht zu. Europa dagegen ist relativ offen, wenn man vollständig geimpft sind. Darüber hinaus stellt diese Option auch die günstigste Alternative da.

Unterkünfte. Idealerweise einigermaßen bezahlbare Hotels mit guter Bewertung und eigenem Badezimmer. Und Parkplatz. Wenn es eins gibt, was ich nicht ausstehen kann, ist die Parkplatzsuche.

Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir dieses Jahr vielleicht eine Skandinavien-Reise machen könnten. Gerade Norwegen steht schon lange auf meiner To-Do-Liste und außerdem ist es dort auch nicht so warm. Perfekt für mich als Wintermensch.

Die erste Route.

Wir fahren hoch bis Rostock, dann mit der Fähre nach Gedser, über Kopenhagen nach Stockholm und Göteborg und dann über Oslo an die Westküste Südnorwegens. Am Ende dann einmal längs durch Dänemark und Deutschland wieder zurück. Fahrtzeit ca. 66 Stunden, knapp 5.000 km. Diese Route haben wir allerdings dann verworfen, weil einfach viel zu wenig Zeit für das landschaftlich schönste Land Norwegen bleibt und die Route sehr viel Großstadt enthielt.

Die zweite Route.

Großstädte, gerade in Skandinavien, scheinen ganz stark etwas gegen Autos zu haben. Ist ja an sich fortschrittlich, aber das macht die Hotelsuche extrem schwer. Auch nahegelegene Parkhäuser und das Parken an der Straße sind nicht nur teuer, sondern haben auch nur kleine Parkplätze. Daher haben wir uns zunächst dazu entschieden, Stockholm aus der Route zu entfernen, da es doch nochmal einen größeren Umweg verursacht. Am Ende sparen wir dadurch aber immer noch nicht ausreichend Zeit, um wirklich länger als einen Tag an einem Ort zu bleiben.

Die dritte (und aktuelle) Route.

Schweren Herzens haben wir uns nun dazu entschieden, tatsächlich alle Großstädte großzügig aus der Route zu kicken. Diese kommen wohl irgendwann mal später. Immerhin liegt Kopenhagen ja auf dem Weg, sollten wir uns irgendwann Richtung Stockholm (und vielleicht auch Finnland?) bewegen. Also werden wir versuchen, möglichst wenig Zeit auf der Fahrt gen Norden zu verbringen. So können wir in Ruhe in Norwegen die zahlreichen Orte auch genießen, statt permanent im Auto zu sitzen und von A nach B zu hetzen.

Wo schlafen?

Wir stellen eigentlich keine hohen Ansprüche an Unterkünfte, solange es einigermaßen ordentlich ist und man dort einigermaßen schlafen kann. Konkret heißt das: Auf Booking eine Bewertung von 8+ und das Ganze dann nach dem niedrigsten Preis sortieren. Fast nie sind wir in Unterkünften, die Sterne tragen und sind auch schon hin und wieder mal in fragwürdigen „Hotels“ untergekommen. Hotel Cecil hatten wir aber glücklicherweise noch nie dabei.

Dieses Mal gestaltet sich das Ganze doch etwas schwieriger in Norwegen. Erstens gibt es wirklich wenige Hotels und auch nicht so viele AirBnBs. Vielleicht bin ich auch einfach nur untalentiert. Natürlich ist es, wie alles in Norwegen, nicht ganz günstig. Wohnwagen kommt nicht in Frage, da wir so etwas nicht besitzen und auch eine Miete extrem teuer wird, im Gegensatz zum Auto, das schon da ist. Also haben wir uns tatsächlich für das Camping entschieden, was äußerst ungewöhnlich für mich ist. Ich war im Leben noch nie in einem Camping-Urlaub und habe genau zwei Nächte in einem Zelt verbracht. Aber genau das wird nun das Abenteuer: Welches Zelt? Welches Equipment? Worauf muss man so achten?

Das alles ist für mich, neben der Tatsache, dass ich zum allerersten Mal in irgendein skandinavisches Land reise, einfach neu und erfordert wahnsinnig viel Recherche und Planungsarbeit. Denn ich bin jemand, der nur ungerne Dinge dem Zufall überlasst.

Während meiner bisherigen Recherche bin ich auch so viele tolle Blogs und Videos von anderen Reisenden gestoßen, wo ich mir fleißig meine Notizen gemacht habe. Deswegen würde ich euch gerne mit auf die Reise nehmen, von der Planung bis zum Fazit. Das Ziel ist nur der Anfang.

(P.S.: Das Beitragsbild ist natürlich nicht Norwegen! Es zeigt den Königssee und stammt aus unserem letzten Urlaub im September 2020)

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