Gesucht: Weiter Winkel in bezahlbar.

Gerade bei dem Thema Reisen stelle ich mir fast vor jedem Urlaub erst einmal die Frage: Nehme ich wirklich eine Spiegelreflexkamera mit oder reicht auch das Handy? Schließlich macht Letzteres ja auch super Fotos, obwohl ich nicht das aktuellste Modell habe. Außerdem hat man den Vorteil, direkt Bilder an Zuhause oder in die Sozialen Medien schicken zu können.

Aber nach jedem Urlaub merke ich: Die DSLR Fotos sind doch viel besser. Und nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal ein Fotobuch erstellt habe mit Fotos auf A4 oder A3 Größe gezogen, weiß ich auch, dass die wenigen Millionen Pixel mehr das Mehrgewicht der Kamera auch für einen 0-8-15-Touri es Wert sind.

Vor allem beim Reisen bin ich da ein extremer „Weitwinkelfetischist“. Je weiter, desto cooler wirken Fotos, finde ich. Das habe ich aber auch erst gemerkt, nachdem ich mir ein Weitwinkelobjektiv gekauft hatte, das eigentlich für bessere Selfies aus Armlängen-Distanz vorgesehen war. Da bin ich nämlich panisch vor einem der letzten Urlaube zum Saturn gefahren, weil der Media Markt in town das Objektiv nicht mehr hatte. Ganze 279€ hatte ich für das Einsteiger-Objektiv 10-18mm F4.5-5.6 berappelt (oben im Beitragbild zu sehen), das man gebraucht locker für 100€ weniger bekommen hätte.

Aber genau auf das, was hinter der Brennweite stand, habe ich einfach mal außen vor gelassen und mich auf den Preis fixiert. Klar, günstig ist immer besser für einen Spontankauf.

Inzwischen muss ich aber sagen, dass gerade mit der F1.8 Blende der 50mm Festbrennweite verglichen, meine Zufriedenheit immer mehr absinkt. Ich nehme eigentlich immer nur ein Objektiv mit in den Urlaub und das ist der Weitwinkel-Zoom. Aber dieser ist schlichtweg schlecht, sobald es weniger hell ist als bei bestem Sonnenschein.

Kandidaten für den nächsten Kauf und für den kommenden Urlaub sind: Canon 10-22mm F3.5-4.5 oder Tamron 10-24mm F3.5-4.5. Neu kosten diese 540€ bzw. 440€ beim bekannten, roten Elektrofachmarkt. Schon viel, gerade, weil die DSLR im Alltag eigentlich meistens verstaubt. (Keine Sorge, die Kameratasche verstaubt, nicht die Kamera)

Hach ja. Schwierige Entscheidung. Wahrscheinlich bin ich am Ende doch zu geizig, nochmal ein weiteres Objektiv zu kaufen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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Wir planen den Urlaub 2021.

2020 war ein schwieriges Jahr für Urlaub. 2021 wurde nicht besser. Aber so langsam tastet man sich vorsichtig doch wieder an das Thema Sommerurlaub. Irgendwann will man ja auch mal raus aus der Alltagsroutine.

Reisezeitraum. Auch, wenn sich die meisten demnächst in den Sommerurlaub verabschieden, da die Sommerferien heute in Baden-Württemberg angefangen haben, ist unser Zeitraum erst Mitte September. Für August war mein Kalender einfach zu voll. Eingeplant sind zwei Wochen, also mit den Wochenenden drum herum 16 Tage mit ein bis zwei Tagen Spielraum.

Reiseziel. Da die Planbarkeit immer noch ausgesprochen schlecht ist und die Situation sich jederzeit ändern kann, haben wir uns schnell entschieden, dass es eine Autoreise werden wird. Auch, wenn meine aktuell präferierten Ziele eher New York City or Seoul sind, die Einreisebeschränkungen lassen es nicht zu. Europa dagegen ist relativ offen, wenn man vollständig geimpft sind. Darüber hinaus stellt diese Option auch die günstigste Alternative da.

Unterkünfte. Idealerweise einigermaßen bezahlbare Hotels mit guter Bewertung und eigenem Badezimmer. Und Parkplatz. Wenn es eins gibt, was ich nicht ausstehen kann, ist die Parkplatzsuche.

Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir dieses Jahr vielleicht eine Skandinavien-Reise machen könnten. Gerade Norwegen steht schon lange auf meiner To-Do-Liste und außerdem ist es dort auch nicht so warm. Perfekt für mich als Wintermensch.

Die erste Route.

Wir fahren hoch bis Rostock, dann mit der Fähre nach Gedser, über Kopenhagen nach Stockholm und Göteborg und dann über Oslo an die Westküste Südnorwegens. Am Ende dann einmal längs durch Dänemark und Deutschland wieder zurück. Fahrtzeit ca. 66 Stunden, knapp 5.000 km. Diese Route haben wir allerdings dann verworfen, weil einfach viel zu wenig Zeit für das landschaftlich schönste Land Norwegen bleibt und die Route sehr viel Großstadt enthielt.

Die zweite Route.

Großstädte, gerade in Skandinavien, scheinen ganz stark etwas gegen Autos zu haben. Ist ja an sich fortschrittlich, aber das macht die Hotelsuche extrem schwer. Auch nahegelegene Parkhäuser und das Parken an der Straße sind nicht nur teuer, sondern haben auch nur kleine Parkplätze. Daher haben wir uns zunächst dazu entschieden, Stockholm aus der Route zu entfernen, da es doch nochmal einen größeren Umweg verursacht. Am Ende sparen wir dadurch aber immer noch nicht ausreichend Zeit, um wirklich länger als einen Tag an einem Ort zu bleiben.

Die dritte (und aktuelle) Route.

Schweren Herzens haben wir uns nun dazu entschieden, tatsächlich alle Großstädte großzügig aus der Route zu kicken. Diese kommen wohl irgendwann mal später. Immerhin liegt Kopenhagen ja auf dem Weg, sollten wir uns irgendwann Richtung Stockholm (und vielleicht auch Finnland?) bewegen. Also werden wir versuchen, möglichst wenig Zeit auf der Fahrt gen Norden zu verbringen. So können wir in Ruhe in Norwegen die zahlreichen Orte auch genießen, statt permanent im Auto zu sitzen und von A nach B zu hetzen.

Wo schlafen?

Wir stellen eigentlich keine hohen Ansprüche an Unterkünfte, solange es einigermaßen ordentlich ist und man dort einigermaßen schlafen kann. Konkret heißt das: Auf Booking eine Bewertung von 8+ und das Ganze dann nach dem niedrigsten Preis sortieren. Fast nie sind wir in Unterkünften, die Sterne tragen und sind auch schon hin und wieder mal in fragwürdigen „Hotels“ untergekommen. Hotel Cecil hatten wir aber glücklicherweise noch nie dabei.

Dieses Mal gestaltet sich das Ganze doch etwas schwieriger in Norwegen. Erstens gibt es wirklich wenige Hotels und auch nicht so viele AirBnBs. Vielleicht bin ich auch einfach nur untalentiert. Natürlich ist es, wie alles in Norwegen, nicht ganz günstig. Wohnwagen kommt nicht in Frage, da wir so etwas nicht besitzen und auch eine Miete extrem teuer wird, im Gegensatz zum Auto, das schon da ist. Also haben wir uns tatsächlich für das Camping entschieden, was äußerst ungewöhnlich für mich ist. Ich war im Leben noch nie in einem Camping-Urlaub und habe genau zwei Nächte in einem Zelt verbracht. Aber genau das wird nun das Abenteuer: Welches Zelt? Welches Equipment? Worauf muss man so achten?

Das alles ist für mich, neben der Tatsache, dass ich zum allerersten Mal in irgendein skandinavisches Land reise, einfach neu und erfordert wahnsinnig viel Recherche und Planungsarbeit. Denn ich bin jemand, der nur ungerne Dinge dem Zufall überlasst.

Während meiner bisherigen Recherche bin ich auch so viele tolle Blogs und Videos von anderen Reisenden gestoßen, wo ich mir fleißig meine Notizen gemacht habe. Deswegen würde ich euch gerne mit auf die Reise nehmen, von der Planung bis zum Fazit. Das Ziel ist nur der Anfang.

(P.S.: Das Beitragsbild ist natürlich nicht Norwegen! Es zeigt den Königssee und stammt aus unserem letzten Urlaub im September 2020)

Relaunch.

Fast vier Jahre ist es her, seit ich den letzten Beitrag auf diesem Blog geschrieben habe. Vier Jahre, in denen wahnsinnig viel passiert ist. Hier mal ein kurzer Recap.

2017 hatte ich meinen ersten, richtigen Job angefangen nach dem Studium. Naja, was heißt „richtiger Job“. Es war eine Doktorandenstelle, also irgendwie immer noch halb Studentin. Nach meinem letzten Beitrag im September 2017 war ich noch im Urlaub in 2017 – Israel, ein wunderschönes Land. Aber dazu vielleicht später mal mehr.

2018 ging die Welt einfach weiter. Ein weiterer, schöner Urlaub auf Sizilien, per Roadtrip die Insel fast umrundet. Gut, ist ja auch keine super große Insel. Fotobeweise kann ich irgendwann auch mal nachliefern. Ende 2018 bin ich dann in meine aktuelle Wohnung umgezogen. Etwas näher zur Arbeit und 2,5 mal so groß wie meine vorherige. Von einem Zimmer zu drei Zimmern. Heißt: Jeden zweiten Tag beim schwedischen Möbelhaus gewesen und soooo viel Kram angeschleppt, sodass die knapp 100 Quadratmeter nun auch voll sind. Viel zu voll, aus der heutigen Sicht.

2019 waren Tiefs und Hochs so nah beieinander wie bisher fast nie in meinem Leben. Anfang 2019 war eine große Umstrukturierung bei meinem Arbeitgeber. Mein Team war weg, ich saß wortwörtlich alleine auf dem gesamten Flur. Ich wusste, irgendwas musste sich ändern. Es hat wundersamer Weise alles gut geklappt und ich bin zu einem Vollzeitjob gewechselt, die Promotion muss nun halt in der Freizeit geschafft werden, irgendwann. 2019 waren wir auf Korfu im Urlaub, weil Ryanair saubillige Tickets angeboten hatte. So spontan landet man in Griechenland.

2020 fing auch noch gut an. Im Februar und März haben wir noch die Westküsten-Großstädte der USA und Kanadas abgeklappert: Seattle, Vancouver, San Francisco und per Highway 1 runter nach LA. Doch 10 Tage nach der Rückreise kam auch schon der erste Lockdown. Auch, wenn der Sommer 2020 doch relativ normale Züge wieder angenommen hatte, hat man heute nun rückblickend doch das Gefühl, dass sich seit März 2020 die Welt in einer Routine-Schleife gefangen hatte: Bett – Arbeitszimmer – Küche – Arbeitszimmer – Küche – Bett.

Nun sind wir bei Ende Juli 2021 angekommen, so langsam ist gefühlt jeder fertig geimpft, aber die Welt scheint immer noch am Untergang zu sein. Planbar ist nichts und trotzdem planen alle, vor allem Urlaub.

Genau in diesem Schritt sind wir gerade auch. Ich habe das Gefühl, in diesem Prozess so viel zu lernen und möchte ich das auch für andere einmal im Internet festhalten. Oder für mich selbst, wenn ich in 10 Jahren die gleiche Reise nochmal starten möchte. Und deswegen: Relaunch.

Review: iPhone Metallic Dekorfolie

Ein wunderschönen Tag euch allen! Hier bin ich wieder mit dem nächste iPhone Zubehör Review, da ich, wie ihr vielleicht schon wisst, letztens einen riesen eBay Einkauf getätigt habe voller Cases, Folien etc.

Diesmal habe ich die angekommene Folie auch tatsächlich angebracht und will hier mal meine Gedanken dazu loswerden. Der Artikel, um den es diesmal geht, ist der folgende:

Luxury Film Wrap Decal Skin

  • Gekauft bei eBay (Link)
  • Preis inkl. Versand: 1,00€ (unschlagbar!)
  • Modell: „Rose Red“ für iPhone 6/6s

1_ - 1

Versand

Der Versand war relativ schnell, 11 Kalendertage nach dem Kauf war die Folie bereits da, obwohl sie aus China geliefert wurde. Daher top! Der Versand war nicht sonderlich verpackt, sodass die Folie leicht gebogen war, was aber kein Problem dargestellt hat.

Versand: 5/5

Qualität

Das Material ist nicht einfach eine dünne Folie, sondern hat sogar eine sichtbare Dicke. Deswegen fühlt sich die Folie auch supergut an am iPhone und man hat das Gefühl, dass das Handy sogar einigermaßen geschützt wird. Die Aussparungen passen einigermaßen, aber nicht 100%. Man muss schon etwas hin und her justieren, bis alle wichtigen Sachen komplett freigelegt sind. Dennoch ist es nicht überall gleichmäßig, was aber nicht sehr stört.

Für die runden Ecken soll man mit einem Haartrockner arbeiten, damit die heiße Luft die Folie etwas weicher macht und umformt. Leider hat das nur minder gut funktioniert. Stattdessen wurde das Handy viel zu warm. Vielleicht hätte man die Folie vor dem Anbringen auch schon warm machen können/sollen? Wenigstens ist es sehr leicht, die Folie blasenfrei anzubringen.

Material: 5/5
Passgenauigkeit: 4/5
Handhabung: 3/5

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit der Folie ist im Prinzip sehr gut, da der Kleber gut hält und das Material auch widerstandsfähig ist. Allerdings ist bei allen iPhone Modellen ab iPhone 6 das Problem, dass die Ecken in mehrere Dimensionen abgerundet sind und somit die Folie eben eingeschnitten sein muss, damit sie einigermaßen um die Ecken kommt. Das hat auch zur Folge, dass um die Ecken die Folie eben fein aufgeteilt ist und auch noch gebogen, was dem Kleber entgegenwirkt. Daher haben sich die Ecken bei mir bereits nach wenigen Tagen gelöst. Jetzt, nach ca. 2 Wochen, sind teilweise an den Ecken die „Laschen“ bereits abgebrochen, nachdem sie sich in Strickjacken etc. verfangen haben.

Die Rückseite (der „große“ Teil) hält aber super und zeigt auch keine Abnutzungen.

Haltbarkeit: 2/5

Fazit

Ich würde die Folie jedem empfehlen, der mal eine andere Handyfarbe testen möchte. Allerdings ist die Folie keine permanente Lösung, vor allem nicht bei den iPhone Modellen mit komplett runden Ecken. Ich hatte mal eine ähnliche Folie für mein iPhone 4 damals gehabt und das war super. Daher kann ich aus Erfahrung sagen, dass viele der genannten Schwachpunkten an der Bauform liegen.

 

 

Rabazzi-Punkte! Wiedergefunden und eingelöst.

Als ich letztens mal wieder zu Hause bei meinen Eltern war, habe ich – wie so oft – wieder meine alten Sachen durchgeguckt und aufgeräumt. Unter anderem habe ich damals einige der sogenannten „Rabazzi“-Punkten von der Schreibwarenmarke ONLINE gefunden. Es stand da, dass man die Punkte ab 10 Punkten einlösen kann, indem man sie einschickt, also dachte ich mir „why not?“ und schickte sie ein.

Vor einigen Tagen habe ich dann ein Paket von der Post abgeholt. Da ich eine Bestellung von Amazon erwartet hatte, war ich doch sehr erstaunt, weil das Paket ganz schön leicht war. Zu Hause habe ich dann erst beim Öffnen festgestellt, dass ich tatsächlich meine Prämie von ONLINE bekommen habe. Wow, vielen Dank! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man > 10 Jahre alte Treuepunkte noch einlösen kann ;D Was drin war, seht ihr hier:

Den großen Ordner nehme ich gerne, da ich vor habe, endlich mal wieder kreativ zu werden und da kommt er wirklich passend, um „Kunstwerke“ aufzubewahren. Die Schlüsselschlaufe befindet auch bereits in Benutzung an meinem Schlüsselbund und ist wirklich klasse. Die Tintenpatronen sind Lamy-kompatibel und deswegen auf jeden Fall brauchbar, jetzt wo ich wieder einen wunderschönen roségoldenen Lamy Lx Füller habe. Von den Sachen kann ich tatsächlich nur das Hausaufgabenheft nicht gebrauchen, da ich nicht mehr zur Schule gehe. Das Motiv finde ich dennoch superschön und ich werde es wohl verschenken und jemandem eine Freude damit machen (:

dm Haul: Faultierliebe und Sachen, die man eigentlich nicht kaufen wollte (:

Ich wollte euch mal ganz kurz zwischendurch meinen letzten dm Haul zeigen! Natürlich wollte ich eigentlich nur was Kleines kaufen… Weiß allerdings nicht mehr, was genau. Aber natürlich endete alles wieder in einem etwas größeren Einkauf, wobei ich versucht habe, dieses Mal mich etwas im Rahmen zu halten.

Mit nach Hause gekommen sind dann letztendlichen folgende Dinge:

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Die Taschentücher habe ich natürlich mal wieder nur mitgenommen, weil bereits das süße Faultier drauf zu finden ist. Brauchen tue ich sie eigentlich ja noch nicht… Aber guckt euch doch bitte mal dieses süße Design an, wie kann man da nein sagen?

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Der Rest besteht eigentlich auch nur aus ungeplanten Dingen, nämlich eine Haarfarbe, die auf meinem gebleichten und wieder gefärbtem Haar seeeeehr lila rausgekommen ist. Eigentlich wollte ich nochmal mit dieser Farbe nachfärben, aber beim Besuch einen Tag später war die Farbe schon leer :/

Dieses Deo ist eines der wenigen Deos, die ich gefunden habe, die sowohl aluminiumfrei als auch alkoholfrei und trotzdem kein Roll-Deo sind. Mal sehen, wie die sind!

Die Foundation und der Lippenstift sind eigentlich sehr stark „Kollateralschaden“, da ich eigentlich auf der Suche nach anderem Augenbrauenzeug war. Da ich in letzter Zeit wieder Probleme mit Pickeln und Rötungen im Gesicht habe, habe ich beschlossen, für den Fall eines Falles doch noch eine Foundation mitzunehmen. Und beim Lippenstift stand „NEU“ dran, was direkt nach mir geschrien hat. Eigentlich trage ich nie Lippenstift, aber vielleicht wird es ja besser! Die Farbe ist auf jeden Fall klasse und die Textur ebenfalls. Leider ist es keine Lippenfarbe, die alles Essen und Trinken stand hält, aber doch sehr viel besser hält als „normaler“ Lippenstift.

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Review: eBay 360° iPhone Case

Heute habe ich das erste Review für euch! Ich bin ein großer eBay-Kram-Käufer und probiere auch gerne mal neue Gadgets und diverse Sachen aus, die ich eigentlich nicht brauche (vielleicht will ich deswegen auch immer irgendwas wieder verkaufen…).

Diesmal haben 360° Handyhüllen es mir angetan. Seit ich die Werbung für diese Art Hüllen überall auf Facebook und Instagram gesehen habe, wusste ich, dass ich so etwas haben will. Egal, ob es mir am Ende gefällt oder nicht.

Daher habe ich auf eBay herumgesucht und mir einige dieser Hüllen bestellt, unter anderem auch von einem Händler aus Deutschland, weshalb zunächst einmal nur eine Bestellung angekommen ist, da die anderen aus dem Ausland verschickt werden.

Angekommen sind folgende Produkte:

  • Kunststoff 360° Case für iPhone 6 (Link)
  • 360° Dekorfolie für iPhone 6 (Link)

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Versand

Der Versand ging relativ schnell, im Gegensatz zu den anderen Bestellungen, die aus dem Ausland hoffentlich in der nächsten Zeit noch ankommen werden. Für „Versand aus Deutschland“-Verhältnisse war die knappe Woche doch relativ lang, zumal es kein Paket war, sondern ein Großbrief war. Da Briefe nur einen Tag bei der Post brauchen, hat es wohl ganz schön lange gedauert, bis der Händler in die Pötte gekommen ist und die Ware abgeschickt hat.

Bewertung: 2/5

Verpackung

Die Verpackung war eine flache Box, alles war gut verpackt und nichts war kaputt. Besser als nur eine Versandtasche, daher top!

Bewertung: 3/5

Artikelbewertung

Ich muss fairerweise die beiden Artikel getrennt bewerten bzw. nur die Hülle (inkl. Schutzglas) bewerten, da ich den Aufklebe-Skin nicht benutzt habe und es auch nicht vor habe. Der Aufklebe Skin hatte nämlich kein Foto im Online-Angebot und die Farbe „Pink“ ist dieses sehr furchtbare Schweinchenrosa. Das möchte ich meinem Handy wirklich nicht antun. Also zunächst einmal das Kunststoff 360° Case.

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Ich habe ein graues gewählt von den verfügbaren, fast alle sehr gedeckten, Farben. Die Farben erinnern an die original Apple iPhone Cases, wirken auf den Fotos zumindest recht edel. Da ich Grau bei allen Sachen einfach bevorzuge, habe ich auch hier die graue Variante genommen. Tatsächlich entspricht das Grau der Farbe auf dem Foto und passt ganz gut zu meinem goldenen iPhone, finde ich.

Das Case ist recht gut verarbeitet und hat keine scharfen Kanten. Die Aussparungen sind an der richtigen Stelle und soweit ich sehe, fehlt auch keine Aussparung. Passen tut das Case auf dem ersten Blick wie angegossen und die Montage war super leicht: Einfach erst die hintere Hälfte (hält wegen den Kanten oben und unten) und danach die vordere Hälfte (hält wegen den Kanten links und rechts) anbringen und am Ende das Glas in die Display-Aussparung einsetzen.

Doch das Case bringt auch gewisse Probleme mit sich: Das Case schützt zwar recht gut, ist aber auch ziemlich dick. Da es nicht nur hinten ist, sondern auch vorne, trägt es gleich doppelt auf. Durch die Dicke des Cases sind die Aussparung z.B. für den Home Button dann doch nicht mehr so toll, da man nur schwer die Buttons drücken kann, geschweige denn Touch ID nutzen. Daher fettes Minus hierbei.

Außer der Dicke des Cases muss ich leider auch bemängeln, dass der Kunststoff, so schön und gut verarbeitet er aussieht, leider sehr schnell schmutzig wird und gerne Farben annimmt. Nach nur einer Woche ist mein Case schon ziemlich dreckig und die Verfärbungen lassen sich auch nicht mehr entfernen. Zudem ist mir irgendwann aufgefallen, dass die vordere Hälfte des Cases eigentlich nicht perfekt sitzt, durch leichtes Drücken merkt man, dass es sich leicht verschieben lässt.

+ Kompletter Rundum-Schutz
+ Sieht nicht billig aus
+ Alle notwendigen Aussparungen sind da
– Wegen der Materialdicke sind Knöpfe, vor allem Touch ID nur schwer zu erreichen
– Material nimmt Farbe sehr schnell an

Preis-Leistungs-Verhältnis / Fazit

Das Kunststoff Case hat (über den Link oben) 4,49€ gekostet und die Klebefolie 1,79€. Die Klebefolie kann ich nicht empfehlen, bin da aber auch zugegebenermaßen selber Schuld daran, da ich quasi die Katze im Sack gekauft habe. Beim Kunststoff Case kann ich nur eingeschränkt eine Empfehlung aussprechen. Wer wirklich den Rundum-Schutz braucht, weil das Handy z.B. auf einer Baustelle benutzt wird oder sonst wie oft starken Einwirkungen ausgesetzt ist, dann ist es ein gutes Case. Für alle anderen ist es eher ein nein. Auch die knapp 5€ sind mir zu viel für dieses Case, da meine 1€ Cases genauso gut tun und auch noch besser aussehen.

Fazit: 3/5

Wie macht man gute Produktfotos ? – Teil 7: Fotos nachbearbeiten

Wuhuu! Wir sind beim letzten Teil dieser Blogpost Serie angekommen! Hier nochmal zur Übersicht, was es alles gab mit allen Links:

Wie ihr seht, haben wir nun das Fotografieren hinter uns gelassen und wenden uns in diesem Post einem anderen Thema zu, nämlich der Nachbearbeitung. Wenn man ganz kleinlich ist, dann gehört dieser Post eigentlich gar nicht in die Blogpost Serie, denn schließlich soll es ja eben um das Fotografieren gehen. Allerdings gehört die Nachbearbeitung für mich einfach dazu, damit am Ende auch ein brauchbares Bild herauskommt, denn egal, wie sehr man sich mit Licht, Drapierung und und und anstrengt, irgendetwas kann man immer verschlimmbessern.

Also los geht’s! Kurz vorweg, ich bin (immer noch, wie in allen anderen Posts) kein professioneller Fotograf oder dergleichen. Meine Bildbearbeitungs-„Skills“, wenn man sie so nennen kann, kommen davon, dass ich mich während meiner Schulzeit sehr viel mit Photoshop etc. rumgeschlagen und viel ausprobiert und gelernt habe. Inzwischen verwende ich eine Kombination aus der Fotos-App von macOS sowie GIMP, da beides kostenlos verfügbar sind und für diese Zwecke ausreichende Qualität liefern.

Fangen wir mit den nicht bearbeiteten, normal geschossenen (nicht im RAW-Format) Fotos an:

Wie ihr seht, habe ich euch drei Beispiele herausgesucht: Einmal ein Kleidungsstück an der Schneiderpuppe, einmal Schuhe auf einem Tisch und einmal der Tisch selber. Alle drei Fotos sind relativ dunkel und haben auch einen Farbstich, da ich sie nicht bei optimalen Wetter gemacht habe. Je nachdem, wann ihr am Tag fotografiert, kann der Farbstich variieren, meistens lässt dieser sich nur schwer vermeiden mit echtem Tageslicht.

Zuschneiden und Begradigen

Der erste Schritt, den ich immer mache, ist, die Fotos in die Fotos-App (unter macOS) zu importieren und mit den eingebauten Funktionen schon mal zu begradigen und so zuzuschneiden, dass das Objekt in der Mitte ist. Diese beiden Funktionen finde ich in der Fotos App besonders einfach verwendbar, daher „bereite“ ich die Fotos für die spätere Bearbeitung schon einmal vor.

Bildschirmfoto 2017-08-21 um 18.57.54

Das Bild mit den Schuhen zum Beispiel enthält die Kante des Tisches, die genau horizontal sein sollte. Auf dem Originalfoto ist diese „Horizontlinie“ etwas schief und die Schuhe sind außerdem nicht mittig auf dem Foto. Das habe ich erst einmal korrigiert (links original, rechts begradigt und zugeschnitten):

Farbtuning

Nachdem alle Bilder schon begradigt und zugeschnitten sind, exportiere ich diese aus Fotos (Fotos auswählen > Ablage > Exportieren… > x Fotos exportieren…) und öffne sie in GIMP.  In GIMP benutze ich hauptsächlich eine Kombination aus dem „Kurven“-Tool sowie „Farbton/Sättigung“. Auf den Screenshots habe ich die beiden Dialoge jeweils mit Cmd+M und Cmd+U belegt, das ist kein Standard bei GIMP. Allerdings sind diese Shortcuts bei Photoshop standardmäßig drin, weshalb ich GIMP da etwas angleichen wollte, um mich nicht umgewöhnen zu müssen. Generell sind Shortcuts immer eine sehr gute Sache bei der Bildbearbeitung.

Im „Kurven“-Dialog sehr ihr in der Mitte ein großes Feld mit einer Diagonalen, woran ihr ziehen könnt. Dabei sind entlang der horizontalen Achse links die Schatten, in der Mitte die Mitteltöne und rechts die Glanzlichter. An der vertikalen Achse sehr ihr ebenfalls einen Farbverlauf neben der Achse. Man kann grob die Kurve als eine Funktion f(x) so lesen, dass der Farbpunkt, der vorher eine Helligkeit x hat, danach die Helligkeit y = f(x) bekommt. Folglich wird das Bild „heller“, wenn ihr an der Kurve nach oben sieht (ein Dunkelgrau vorher wird z.B. zu einem Hellgrau usw.) und entsprechend dunkler, wenn ihr die Kurve nach unten zieht.

Im Dropdown unter der Kurve sehr ihr als Voreinstellung in der Regel die Einstellung „Weich“. Das heißt, dass wenn ihr mehrmals an der Kurve ansetzt, dann entstehen mehrere Punkte, durch diese die Kurve interpoliert wird. Ansonsten würde die Kurve zackig verlaufen und ein entsprechend unharmonisches Bild liefern.

Das Dropdown oberhalb der Kurve steht initial auf dem Eintrag „Wert“. Wenn ihr Farbraumlehre mal irgendwo gelernt habt, könnt ihr vielleicht verstehen, was der Wert ist, aber sehr abstrakt kann man hier von der Helligkeit sprechen. In diesem Dropdown kann man noch weitere Einträge auswählen, nämlich Rot, Grün und Blau, die Farben vom RGB-Farbraum. Da wir die Fotos digital verwenden, haben sie auch das RGB-Profil und wir verwenden für unseren Zweck auch nur dieses Profil, da ich nicht die Absicht habe, das Foto zu drucken. Wenn man einen anderen Eintrag als „Wert“ wählt, erscheinen jeweils weitere Kurven im Diagramm, jeweils in der entsprechenden Farbe.  Mit den Farbkurven lassen sich super leicht Farbstiche entfernen, indem man die entsprechende Farbe etwas niedriger zieht.

Ein Beispiel für eine Kurveneinstellung:

Bildschirmfoto 2017-08-21 um 19.05.46

Wie ihr seht, habe ich hier die „Wert“-Kurve stärker hoch gezogen im dunklen Bereich, um den sehr sehr dunklen Hintergrund hinter dem Tisch etwas heller zu machen. Ebenfalls habe ich Grün aus dem Bild genommen, damit der Holzboden weniger gelblich erscheint und gleichzeitig auch noch rot dazugegeben. Blau ist ebenfalls im hellen Bereich vorhanden, damit die hellen Bereiche des Bildes (hier die untere Hälfte der Tischplatte) nicht zu warmrosa werden, denn das Foto sollte möglichst der Realität entsprechen.

Sollte beim Justieren der Farben etwas an Sättigung verlorengehen, füge ich sie nochmal über den „Farbton / Sättigung“-Dialog hinzu und wiederhole meistens die Bearbeitung durch die beiden Fenster mehrmals, bis ich auf ein Ergebnis komme, das für mich gut aussieht.

Vorher / Nachher

Nun habe ich anfangs drei Bilder gezeigt, die alle nicht optimal waren. Hier sind meine Bearbeitungen der Bilder, die meiner Meinung nach viel ansehnlicher geworden sind:

Ich wiederhole hier nochmal, dass ich natürlich kein Superprofi bin, was die Bild-Nachbearbeitung angeht. Daher hier nur mein Vorgehen, damit ihr einen Einstiegspunkt habt! Falls ihr noch Tricks auf Lager habt, schreibt sie mir gerne in die Kommentare, man lernt ja schließlich nie aus! 🙂

Wie macht man gute Produktfotos ? – Teil 6: Taschen fotografieren

Wir sind soweit: Der vorletzte Teil der Blogpost-Serie ist da und der letzte Teil, der das Fotografieren selbst betrifft! Als Recap für euch noch einmal kurz wie üblich die Linksammlung sowie die Übersicht zu den weiteren Teilen dieser Blogpost-Serie:

Heute geht es um die besten Freunde der Frau, nämlich die Taschen! Ja, ich bin mehr ein Taschen-Fan als Schuh-Fan. Aus ganz einfachem Grund: Schuhe nutzen sich sehr schnell ab, Taschen nicht. Daher gebe ich lieber mehr Geld für Taschen aus, sie halten halt länger.

Aber kommen wir mal zum eigentlichen Thema. Was ist beim Fotografieren von Taschen zu beachten? Wie auch bei den anderen Kategorien haben wir bei Taschen eine verdammt große Auswahl an unterschiedlichen Formen und Größen.

Kleine Taschen, Geldbeutel etc.

Kleine Taschen sowie kleine Lederwaren sind am einfachsten zu fotografieren. Da muss man nicht viel tun, als sie entweder auf eine schöne Fläche zu stellen oder zu legen. Ein Beispiel dafür habt ihr bereits im Eingangspost zum Setup gesehen. Diese kleine Tasche (eine meiner Lieblingstaschen von Ted Baker <3) kann wunderbar stehen und kann daher direkt so fotografiert werden. Allerdings wurde diese Tasche zu Demonstrationszwecken fotografiert für die Hintergrundeffekte, weshalb auf den Fotos die Kette der Tasche nicht zu sehen ist. Wenn ihr die Tasche allerdings korrekt darstellen wollte, sollte auf wenigstens einem Foto auch der Träger bzw. die Kette zu sehen sein. Wie man diese drapiert, seht ihr im Folgenden.

Große Taschen

Große Taschen können in vielen Fällen nicht selbstständig stehen. Sollten sie es dennoch können, könnt ihr auch mit der großen Tasche so verfahren wie mit den kleinen Taschen. Hinstellen, Träger drapieren, fertig.

Die meisten meiner großen Taschen sind allerdings Shopper aus relativ instabilem Material. Diese stellen eine etwas größere Herausforderung dar, da sie zusammenfallen würden, wenn man sie hinstellen wollte.

Um diese großen, labbrigen Taschen zu fotografieren gibt es zwei Wege: Entweder, man legt die Tasche flach hin und fotografiert von oben oder man stopft sie aus. Ersteres sieht oft unschön aus, da Taschen trotz der Instabilität meistens doch eine Bodenplatte haben und daher nicht superflach liegen können.

Deswegen bevorzuge ich die zweite Variante: Das Ausstopfen. Zum Ausstopfen kann man alles Mögliche verwenden. Ich verwende, je nachdem, was gerade da ist:

  • Eine andere, kleinere Tasche mit mehr Stabilität
  • Schals, Tücher, Mützen etc.
  • Kissen
  • Plastiktüte gefüllt mit zerknüllten Plastiktüten
  • Verpackungsmaterial wie Packpapier oder Blubberfolie

Wie ihr seht, kann man die Tasche mit quasi allem befüllen. Wichtig ist dabei nur, dass man unschöne Kanten und Ecken vermeiden sollte, da sie eben die Tasche verformen auf dem Foto.

Und die Träger?

Neben der Instabilität der Tasche gibt es noch einen zweiten Schwachpunkt einer Tasche (meistens, zumindest), nämlich die Träger. Irgendwie wollen diese nämlich auch schön aussehen auf dem Foto.

Auf den Fotos oben habe ich es tatsächlich geschafft, die recht weichen Träger so aneinander lehnen zu lassen, dass sie sich gegenseitig stützen und damit „stehen“. Was ist allerdings, wenn man nicht zwei Träger hat oder diese nicht so stehen wollen?

Ein Weg wäre es natürlich, mithilfe von Pfeifenputzern o.ä. hinter dem Träger sie zu fixieren. Das ist allerdings super aufwändig und wenn man es nicht supergenau macht, hat man diese direkt mit auf dem Bild.

Der zweite Weg wäre das Aufhängen der Träger an einem Haken oder einer Schnur. Das klingt eigentlich recht einleuchtend, da es das Tragen in der Hand bzw. an der Schulter simuliert, ohne, dass man die Hand bzw. die Schulter im Bild hat. Das funktioniert nämlich nicht so richtig, wenn man keinen Foto-Assistenten hat, der das Foto macht, während man die Tasche trägt. Dennoch stellt sich hier die Frage, ob man auch eine Befestigungsmöglichkeit für den Haken bzw. die Schnur hat, zumal jede Tasche, die man fotografieren möchte, auch unterschiedlich groß ist.

Der Weg, den ich meist wähle, ist ein einfaches Drapieren. Entweder auf oder vor der Tasche, je nach Tasche und Träger. So sieht man den Träger und es ist sehr wenig Zusatzaufwand, um ihn zu fixieren. Ein Beispiel seht ihr hier:

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Ich hoffe, dass dieser Beitrag euch wieder neue Ideen und Ratschläge geben konnte und freue mich schon auf den nächsten Beitrag, denn dann geht es um die Bearbeitung der geschossenen Fotos! Bis dann!

Zum nächsten Teil: Fotos nachbearbeiten »

Wie macht man gute Produktfotos ? – Teil 5: Schmuck fotografieren

Auf zum nächsten Teil der Blogserie! Heute geht es um das Fotografieren von Schmuck. Für einen Überblick aller Teile dieser Blogserie, hier nochmal die Auflistung:

Damit sind wir nun offiziell in der zweiten Hälfte der Blogserie angekommen!

Schmuck ist ein relativ leichtes Thema, auch, wenn es sehr viele unterschiedliche Arten von Schmuck gibt. Der gleiche Nenner ist jedoch in fast allen Fällen: Bei Schmuck handelt es sich um relativ kleine Objekte, bei dem man je nach Foto dem Objekt nicht unbedingt ansieht, wie groß es in der Realität aussieht.

Bezug zu einem Maß

Als Folge sollte man Schmuck auf wenigstens einem Foto einem relativ sicheren Maß gegenüberstellen. Das kann zum Beispiel sein:

  • Eine Münze (z.B. für sehr kleine Dinge wie Ohrringe)
  • Ein Maßband (das Foto so schießen, dass man die Zahlen und Striche auf dem Maßband auch noch lesen kann!)
  • Tragebild
  • Abmessen und Länge angeben

Die Messlösungen (Maßband und Abmessung) scheinen zunächst die naheliegenden Lösungen zu sein, allerdings muss man dabei bedenken, dass einerseits die Messung selbst das Ergebnis durch Ungenauigkeiten verfälschen kann, gerade bei kleinen oder formbaren Dingen wie einer Kette. Außerdem sagt eine reine Zentimeter-Angabe den wenigsten Leuten sofort etwas, können sich etwas darunter vorstellen.

Ich präferiere hier eher das Tragebild, auch, wenn ich sonst keine Tragebilder mache. Gerade bei Ketten finde ich es besonders schwierig, die Grüße einzuschätzen. Im Folgenden ein Beispiel von einer Kette.

Da das Foto-Set bereits älter sein, bin ich mir da völlig bewusst, dass es nur zwei Bilder sind und auch nicht besonders gute. Allerdings liegt hier der Fokus auf dem „Selfie“, wo die Länge der Kette zur Geltung kommt.

Ordentlich hinlegen

Ein Faktor, der ebenfalls häufig bei Ketten eine Rolle spielt, ist, wie die Kette liegt. In den meisten Fällen werdet ihr Schmuck auf einer ebenen Fläche fotografieren wie z.B. einem Tisch. Dann ist es wichtig, dass die Kette auch ordentlich hingelegt wird und nicht als einen „Haufen“ dargestellt wird.

Dieser kleine Schritt macht Ketten wesentlich ansehnlicher und man kann dann auch unterscheiden, was Kette ist, was Anhänger und wie die Kette aufgebaut ist (z.B. bei mehrlagigen Ketten). Im Folgenden ein (ziemlich überlichtetes, sorry!) Foto einer Statementkette, die durch das ordentliche Formen des Kettenteils direkt auf dem ersten Blick die Kette als Ganzes erfassbar macht.

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Das waren auch schon die wichtigsten zwei Punkte, die ich zu Schmuck loslassen wollte! Im nächsten Teil geht es dann um Taschen, stay tuned!

Zum nächsten Teil: Taschen fotografieren »