Neu dabei: Adidas Terrex Swift R2 Mid GTX.

Meine bisherigen Wanderschuhe waren ein Spontankauf. Ich bin nie der Outdoor-Mensch gewesen (und bin ich es jetzt? Ich weiß es nicht…) und habe nie daran gedacht, dass ich Wanderschuhe brauchen könnte. Das ist ja eher was für die Frührentnergruppen. Irgendwann war ich aber dann doch im Sportladen unterwegs gewesen und habe mir ein Paar gekauft.

Das waren reduzierte Wanderschuhe von Jack Wolfskin, die ich in der Glamour Shopping Week dann am Ende für um die 60-70 Euro gekauft habe. Farbe Rot-violett. Aus der Kinderabteilung. Aber mit meiner üblichen Größe 37 kann ich das sonst auch fast immer bequem tun, Kinderschuhe gehen oft bis Größe 38.

Diese Schuhe haben bisher ihre Dienste auch mehr oder weniger gut geleistet. Nach einigen Blasen und Druckstellen sind sie langsam etwas bequemer geworden. Allerdings habe ich gemerkt, dass Wanderschuhe in Größe 37 1/2, während ich Sneaker in Größe 38 kaufe, keine gute Idee waren.

Also machte ich mich jetzt in der Vorbereitung auf den kommenden Urlaub nochmal auf die Suche nach Wanderschuhen. Ich hatte zwischdurch mal ein paar niedrige Wanderschuhe von Terrex (Adidas‘ Outdoor-Marke) gehabt, die richtig bequem waren und auch ein tolles Profil hatten. Das Problem da war aber der Fersenbereich: Ich bin bei jedem Schritt fast rausgefallen und dabei habe ich schon echt fest geschnürt. Also mussten diese leider weg.

Von der tollen Sohle, der Bequemlichkeit und dem recht sportlichen Aussehen der Terrex Schuhe überzeugt, habe ich dann die zwei Modelle Swift R3 GTX und Swift R2 GTX bestellt, jeweils in der „Mid“ Höhe und in Größe 38. Das R2 Modell in schwarz/grau, das R3 Modell in beige/weiß. Letzteres musste leider sein, da auf die schwarz/graue Version leider keinerlei Rabattcode angewendet werden konnte.

Zunächst habe ich erstmal festgestellt, dass Größe 38 immer noch zu klein ist. Der Schuh war zu passend. Da war kein bisschen Platz mehr vorne vor dem großen Zeh und ich konnte die Schmerzen beim Bergab-Laufen schon spüren. Also war schon mal beschlossen: Ich muss sie umtauschen.

Nach jeweils einer kurzen Runde in der Wohnung sowie einer optischen Begutachtung habe ich mich dann für das R2 Modell entschieden. Beide Paare haben eine gute Versteifung in der Sohle, was mir vor allem wichtig war beim neuen Paar. Beim R3 Modell sind mir aber einige wesentliche Dinge aufgefallen, die mir nicht gefallen haben:

  • Die Schnürsenkel sind flach und dünn. Das mag vielleicht fester sitzen, aber für einen so „dicken“ Schuh fühlen sie sich eher unpassend an. Das Zuziehen fand ich auch sehr unangenehm in den Händen. Das R2 Modell hat runde Schnürsenkel.
  • Die vorletzten beiden Stoff-Schlaufen (rosa beim beigen Modell), durch die die Schnürsenkel gehen, wirken durch die sichtbare Naht irgendwie provisorisch angebracht. Sicherlich halten sie gut, aber das sieht für mich leider nicht so aus.
  • Die optisch hochgezogene Sohle im Fersenbereich: Auch, wenn die obere Hälfte eigentlich nicht mehr Sohle ist, wird die Sohle dort optisch durch den weißen Bereich nach oben verlängert. Das erinnert mich einfach zu stark an diese extrem prolligen Sneaker mit viel zu dicker Sohle (wie diese hier). Überhaupt erinnert der gesamte Schnitt an einen solchen Schuh.
  • Die Farbe. Ich hatte früher mal goldene Sneakers gehabt (die Limited Edition von Missy Elliott „Respect M.E.“, natürlich auch Adidas…) und habe immer noch ein leichtes Trauma davon… Wie ich denn so rumlaufen konnte… Ich weiß es nicht. Ja, es gibt sie auch in schwarz/grau, aber ich bin einfach jemand, der nicht gerne für eine andere Farbe zahlt. Bei einem Auto würde ich auch nie etwas anderes als die kostenlose Lackierung wählen.

Am Ende des Tages wurde es nun der Terrex Swift R2 Mid GTX Schuh und ich kann es tatsächlich nicht mehr erwarten, ihn mal „auf dem Feld“ zu testen und einzulaufen. Meine Füße sind schon extrem wählerisch, was das Schuhwerk angeht und fühlen sich meistens nur in extra gepolsterten Sneakers wohl (und manchmal auch da nicht), daher bin ich echt gespannt. Werde berichten.

Gesucht: Weiter Winkel in bezahlbar.

Gerade bei dem Thema Reisen stelle ich mir fast vor jedem Urlaub erst einmal die Frage: Nehme ich wirklich eine Spiegelreflexkamera mit oder reicht auch das Handy? Schließlich macht Letzteres ja auch super Fotos, obwohl ich nicht das aktuellste Modell habe. Außerdem hat man den Vorteil, direkt Bilder an Zuhause oder in die Sozialen Medien schicken zu können.

Aber nach jedem Urlaub merke ich: Die DSLR Fotos sind doch viel besser. Und nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal ein Fotobuch erstellt habe mit Fotos auf A4 oder A3 Größe gezogen, weiß ich auch, dass die wenigen Millionen Pixel mehr das Mehrgewicht der Kamera auch für einen 0-8-15-Touri es Wert sind.

Vor allem beim Reisen bin ich da ein extremer „Weitwinkelfetischist“. Je weiter, desto cooler wirken Fotos, finde ich. Das habe ich aber auch erst gemerkt, nachdem ich mir ein Weitwinkelobjektiv gekauft hatte, das eigentlich für bessere Selfies aus Armlängen-Distanz vorgesehen war. Da bin ich nämlich panisch vor einem der letzten Urlaube zum Saturn gefahren, weil der Media Markt in town das Objektiv nicht mehr hatte. Ganze 279€ hatte ich für das Einsteiger-Objektiv 10-18mm F4.5-5.6 berappelt (oben im Beitragbild zu sehen), das man gebraucht locker für 100€ weniger bekommen hätte.

Aber genau auf das, was hinter der Brennweite stand, habe ich einfach mal außen vor gelassen und mich auf den Preis fixiert. Klar, günstig ist immer besser für einen Spontankauf.

Inzwischen muss ich aber sagen, dass gerade mit der F1.8 Blende der 50mm Festbrennweite verglichen, meine Zufriedenheit immer mehr absinkt. Ich nehme eigentlich immer nur ein Objektiv mit in den Urlaub und das ist der Weitwinkel-Zoom. Aber dieser ist schlichtweg schlecht, sobald es weniger hell ist als bei bestem Sonnenschein.

Kandidaten für den nächsten Kauf und für den kommenden Urlaub sind: Canon 10-22mm F3.5-4.5 oder Tamron 10-24mm F3.5-4.5. Neu kosten diese 540€ bzw. 440€ beim bekannten, roten Elektrofachmarkt. Schon viel, gerade, weil die DSLR im Alltag eigentlich meistens verstaubt. (Keine Sorge, die Kameratasche verstaubt, nicht die Kamera)

Hach ja. Schwierige Entscheidung. Wahrscheinlich bin ich am Ende doch zu geizig, nochmal ein weiteres Objektiv zu kaufen. Ich halte euch auf dem Laufenden.