Gebacken: Nuss-Schnecken-Zopf

Vor einigen Tagen hatte ich eine Ladung Zimtschnecken gebacken, die ich dann in meiner Küche stehen lassen hatte. Mein Bruder kam kurz vorbei in meiner Abwesenheit und hat davon etwas gegessen und meiner Mama von einem ganz tollen Nusszopf berichtet. Als mir das erzählt wurde, war ich etwas verwirrt. Nusszopf? Wo?

Da fiel mir ein: Das waren die Zimtschnecken. (Nein, mein Bruder ist wohl kein Feinschmecker :D)

Das hat mich auf eine Idee gebracht: Was ist, wenn ich das Zimtschnecken-Rezept nehme und versuche, damit sowas wie ein Zopf zu machen UND auch noch Nüsse reinmache? Ich habe zu Hause tatsächlich noch Haselnüsse da, die ich irgendwann gekauft hatte, um meinen neuen Stabmixer zu testen.

Also nahm ich heute mein gewohntes Zimtschnecken-Rezept von Einfach Backen und mischte die gehackten Nüsse in die Füllung unter.

Den Teig habe ich genau so wie sonst auch zubereitet. Ein richtig lecker riechender Hefeteig, der statt Wasser eine Milch-Butter-Emulsion nutzt. Lecker, aber natürlich kein Diät-Essen.

Anstatt wie im Rezept angegeben ein 30×40 cm Rechteck auszurollen, habe ich ein etwas längeres, schmaleres Rechteck ausgerollt, dass ich dann mit der Füllung bestrich und jeweils eine Hälfte des Rechtecks aufroll. So entstanden zwei lange Rollen.

Diese Rollen habe ich nun jeweils in drei gleich lange Teile geschnitten und in der gefetteten Auflaufform leicht übereinander gelegt, sodass es wie geflochten aussieht. Natürlich sind die Rollen extrem dick (und fallen wegen der weichen Füllung auch leicht auseinander) und nicht allzu lang. Daher ist das mehr oder weniger verzwirbelt.

Danach nochmal gehen lassen und gemäß Rezept gebacken – fertig!

Ich habe am Ende nochmal etwas Zuckerguss draufgegeben, was ich bei den Zimtschnecken tatsächlich nie mache. Diese Zimt- bzw. Nussschnecken sind auch so schon sehr fettig und süß, meiner Meinung nach braucht es nicht nochmal ein Topping oder eine Glasur. In diesem Fall wollte ich aber dem Nusszopf etwas näher kommen und noch ein wenig Zuckerguss darauf verteilt.

Ich muss sagen, dass ich die Oberfläche von dieser „Zopf“-Variante etwas schöner finde als bei den klassischen Zimtschnecken, die quasi als Pull Bread gegessen werden können. Durch das Verflechten kann man zwar keine Schnecken mehr einzeln entnehmen, dafür aber wie ein Nusszopf in Scheiben schneiden. Hängt alles von der persönlichen Präferenz ab. So oder so – das verlinkte Zimtschnecken-Rezept kann ich aber bedenkenlos empfehlen, das habe ich schon vieeele Male gebacken und es schmeckt jedes Mal hervorragend!

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